Emotionaler Name für Restaurant

David Alaba eröffnet Fine-Dining-Lokal: Die Lage ist spektakulär - nur Corona hat was dagegen

Der Bayern-Star und seine Schwester: David Alaba und Rose May Alaba.
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Der Bayern-Star und seine Schwester: David Alaba und Rose May Alaba.

David Alaba vom FC Bayern geht auch neben dem Fußballplatz neue Wege und will ein Restaurant eröffnen. Die Coronavirus-Pandemie ist jedoch eine Hürde - noch.

München/Wien - Der FC Bayern und Wien. Zwischen der bayerischen Landeshauptstadt München und der österreichischen Bundeshauptstadt gibt es schon lange eine innige fußballerische Beziehung. Einst soll „Kaiser“ Franz Beckenbauer hier seinen berühmten Spitznamen bei einem Freundschaftsspiel des deutschen Rekordmeisters erhalten haben.

Und dann, 2008, wechselte ein gewisser David Alaba von der Wiener Austria zum Bundesliga-Giganten in den Freistaat. 13 Jahre lang prägte der heute 28-Jährige den FC Bayern. Im Sommer wird er sich eine neue berufliche Herausforderung als Fußballer suchen. Nicht in Wien. Und doch beginnt hier, wo er früher aufwuchs und mit dem Kicken anfing, schon bald ein neues Projekt.

David Alaba vom FC Bayern München: Restaurant „DaRose“ in Wien in den Startlöchern

Konkret: Alaba steigt in die Gastronomie ein, mit einem „Fine-Dining-Lokal“ namens „DaRose“. Der Name steht für seine Verbindung zu seiner jüngeren Schwester, Rose May Alaba (26). Schließlich gilt der österreichische Nationalspieler als Familienmensch. Das Restaurant ist übereinstimmenden Medienberichten zufolge längst in den Startlöchern - samt bemerkenswerter Lage.

So wird „DaRose“ künftig Teil des hippen und neumodischen Nordbahnviertels in der Leopoldstadt sein, gelegen zwischen imposanter Donau, idyllischem Augarten und melancholischem Praterstern, einem der Wahrzeichen Wiens.

Restaurant „DaRose“ in Wien: Lokal von David Alaba (FC Bayern) im Nordbahnviertel/Leopoldstadt

Kein Wunder: In den vergangenen Jahren hatte David Alaba wiederholt emotional seine Beziehung zu seiner Heimatstadt bekräftigt, wo seine Familie weiter lebt.

Auf der Karte des „DaRose“ wird laut Online-Portal meinbezirk.at indes die sogenannte Fusionsküche stehen. Eine Mischung aus mediterraner und singapurischer Küche bis hin zum Steak. Mit dem Star-Fußballer hinter dem Tresen? Nein.

Im Video: David Alaba über seinen Abschied vom FC Bayern München

Alaba selbst wird sich freilich weiterhin dem runden Leder widmen, für sein Restaurant-Projekt hat er sich erfahrene Leute aus der Gastronomie dazugeholt. Einzig, wann es losgehen kann, ist in der Coronavirus-Pandemie in Österreich noch unklar.

Restaurant von David Alaba: Eröffnung in der Leopoldstadt (Wien) könnte sich wegen Corona verschieben

Ursprünglich war der 27. März für den Gastro-Restart in der Alpenrepublik vorgesehen, doch steigende Corona-Zahlen - auch in der Donaumetropole - könnten Alabas Abenteuer erstmal verzögern. (pm)

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