Unterschreibt der Österreicher jetzt?

Poker bald beendet? FC Bayern legt neues Angebot vor und bietet David Alaba Mega-Vertrag

David Alaba und dessen Berater fordern eine Menge Geld vom FC Bayern - für eine Verlängerung des aktuellen Vertrages
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David Alaba und dessen Berater fordern eine Menge Geld vom FC Bayern - für eine Verlängerung des aktuellen Vertrages.

David Alaba hat seinen Vertrag beim FC Bayern noch immer nicht verlängert. Doch eine Einigung könnte bevorstehen. Der Rekordmeister soll das Angebot verbessert haben.

  • Bleibt David Alaba doch noch beim FC Bayern?
  • Zwischenzeitlich schien die Situation zwischen seinem Berater und Uli Hoeneß zu eskalieren.
  • Jetzt soll dem Österreicher ein verbessertes Angebot vorliegen.

Update vom 25. September: Ex-Präsident Uli Hoeneß hatte hinsichtlich der Verhandlungen des FC Bayern und David Alaba Öl ins Feuer gegossen, als er polterte, der Berater des Österreichers, Pini Zahavi, sei geldgierig. Doch wie sich jetzt zeigt, scheint die Lösung des künftigen Salärs das entscheidende Mosaiksteinchen zu sein.

Schon lange zieht sich der Vertragspoker hin, doch jetzt könnte eine Einigung kurz bevorstehen. Wie das österreichische Portal oe24.at schreibt, sollen die Bayern-Verantwortlichen das Gehalt noch einmal angehoben haben. Einen Fünf- statt Vier-Jahresvertrag hatte Boss Karl-Heinz Rummenigge bereits in Aussicht gestellt. Dies soll jetzt auch das Angebot sein. Neu ist der Betrag, der im Raum steht. Laut dem Portal sollen Alaba 85 Millionen Euro angeboten worden sein. Das entspräche 17 Millionen Euro im Jahr.

Bayern-Theater wegen Alaba: Salihamidzic platzt im Interview der Kragen

Update vom 24. September: Vor dem Supercup gegen den FC Sevilla wurde Sportvorstand Hasan Salihamidzic nach einem Statement zum Thema David Alaba gefragt. Der 43-Jährige reagierte jedoch nicht allzu gelassen auf die Nachfrage von Sky-Moderator Sebastian Hellmann.

Salihamidzic meinte etwas angesäuert: „Dazu wurde alles gesagt. Ich bitte um Verständnis, dass man den Jungen einfach Fußball spielen lässt“. Noch soll man mit dem Österreicher Vertragsgespräche führen, noch ist jedoch nichts entschieden. „Wir klären das intern und wollen nicht mehr, dass das in der Öffentlichkeit besprochen wird“, machte ‚Brazzo‘ deutlich. „Jeder hat alles dazu gesagt, wir haben uns alle geäußert, jetzt muss Schluss sein.“

Nach dem Sieg im Supercup steht am Sonntag in der Bundesliga bei der TSG Hoffenheim die nächste Partie auf dem Programm.

FC Bayern: Alaba-Posse nimmt kein Ende - Uli Hoeneß teilte ordentlich aus

Erstmeldung vom 23. September 2020:

München - Der Sommer an der Säbener Straße verabschiedet sich so langsam. Das Sommer-Theater aber ist noch immer nicht beendet. In den Hauptrollen: David Alaba, Abwehr-Boss des Rekordmeisters, dessen Berater Pini Zahavi und Uli Hoeneß.

Dem Ehrenpräsidenten des FC Bayern stieß sauer auf, dass der Österreicher das durchaus lukrative Vertragsangebot der Münchner noch immer nicht angenommen hat und stattdessen mehr Geld fordert. Daher bekam Zahavi im SPORT1-Doppelpass sein Fett weg und wurde als „geldgieriger Piranha“ bezeichnet.

FC Bayern: David Alaba doch vor Verlängerung? Rummenigge lockt mit brisantem Vertragsdetail

Anschließend wurde zudem bekannt, dass auch Hasan Salihamidzic bei den ersten Verhandlungen mit dem Israeli die Hutschnur platzte, weshalb sich eine öffentliche Fehde entwickelte. Inzwischen scheinen sich die Gemüter beruhigt zu haben - auch dank Karl-Heinz Rummenigge.

Der Vorstandsvorsitzende ist anders als Ex-Präsident Hoeneß in solchen Sachen sehr rational, rief kürzlich alle Beteiligten zur Besonnenheit auf und verpasste ihnen einen Maulkorb. Rummenigge suchte nach Informationen der Bild und Sport Bild kürzlich den direkten Kontakt mit den Streithähnen, um die Gemüter etwas anzukühlen.

Denn Fakt ist: Der FC Bayern will mit Alaba noch immer verlängern - das wünscht sich nicht nur Tainer Hansi Flick. Allerdings will man das Vertragsangebot (angeblich elf Millionen plus sechs Millionen Prämien) finanziell nicht nachbessern. Doch Rummenigge lockt mit einem brisanten Vertragsdetail.

FC Bayern: Wende bei Alaba! Will er doch in München bleiben?

Statt der bislang anvisierten vier Jahre für den 28-Jährigen, soll der FC Bayern möglicherweise einen Fünfjahresvertrag vorlegen. Damit bekäme die Alaba-Seite ihre finanziellen Vorstellungen erfüllt - und die Bayern hätten ihren Abwehr-Boss langfristig gebunden.

Angeblich soll auch Alaba selbst auf eine Einigung hoffen, weil er gerne beim FC Bayern bleiben möchte. Roch es in den vergangenen Wochen stark nach Abschied, scheint man sich nun wieder aufeinander zu zubewegen - aber fix ist noch nix! Das wird sich auch vor dem UEFA-Supercup gegen den FC Sevilla nicht ändern. (smk)

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