Salihamidzic nun gefordert

FC Bayern: Upamecano? Oder doch ein ManCity-Star? Die große FCB-Liste für den Alaba-Nachfolger

David Alaba (FC Bayern München) mit Maske.
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David Alaba wird den FC Bayern nach über zwölf Jahren wohl im Sommer verlassen.

FC Bayern: Nach dem zurückgezogenen Vertragsangebot für David Alaba schwirren einige Namen für die Nachfolge des Österreichers umher. Wer könnte den Abwehrchef beim Triple-Sieger werden?

  • Beim FC Bayern wird der Abwehrchef David Alaba seinen Vertrag wohl nicht verlängern.
  • Für den Österreicher muss nun eine Alternative gesucht werden, darunter auch Kandidaten aus der Bundesliga.
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München - Der FC Bayern sicherte sich in den vergangenen Monaten zahlreiche Titel, die Vertragsverhandlungen um David Alaba waren dabei stets präsent. Über eine mögliche Verlängerung Alabas wurde lange diskutiert, doch nun sprach das Präsidium des FCB Klartext - und zog das Vertragsangebot zurück! Nachdem der Abgang des Österreichers zum kommenden Sommer nun so gut wie sicher ist, kommt auf Sportvorstand Hasan Salihamidzic eine Menge Arbeit zu.

Der Ex-Profi des FC Bayern muss nun einen adäquaten Ersatz für den Defensiv-Allrounder suchen. Die möglichen Alternativen für Alaba im tz-Check!

Dan-Axel Zagadou (21, Borussia Dortmund)

Der BVB-Profi Dan-Axel Zagadou würde genau in das Anforderungsprofil passen. Der französische U21-Nationalspieler kennt zudem die Bundesliga und lief bereits in 60 Pflichtspielen für den BVB auf. Der 1,96-Mann ist zudem - genau wie Alaba - Linksfuß und hat eine gute Technik. Ein Allrounder ist Zagadou allerdings nicht, da er ausschließlich in der Innenverteidigung eingesetzt wird. Dazu kommt, dass sein Vertrag noch bis 2022 läuft.

Alessandro Bastoni (21, Inter Mailand)

Der 21-jährige Italiener Alessandro Bastoni hat sich in der letzten Saison bei Inter Mailand zum Stammspieler gemausert. Der Youngster wurde 2017 für 31 Millionen Euro verpflichtet und konnte bei Leihen nach Bergamo und Parma in 59 Serie-A-Einsätzen sein Können unter Beweis stellen. Der Linksfuß, der bereits im Kader der italienischen Nationalmannschaft stand, spielt ebenfalls ausschließlich in der Innenverteidigung und ist noch bis 2023 vertraglich an die Nerazzurri gebunden.

Dayot Upamecano (22, RB Leipzig)

Ein immer wiederkehrendes Thema beim FC Bayern ist eine Verpflichtung von Dayot Upamecano. Der französische Nationalspieler von RB Leipzig zeigte in der Bundesliga bereits starke Leistungen und erreichte in der Champions League das Halbfinale. Zwar verlängerte Upamecano seinen Vertrag Ende Juli bis 2023, doch das hat im Fußball oftmals nicht viel zu bedeuten. Der 122-fache Leipzig-Profi könnte mit seiner angesichts seines Alters recht großen Bundesliga-Erfahrung direkt helfen.

Eric Garcia (19, Manchester City)

Ein heißer Kandidat für einige Vereine ist Eric Garcia, der 2017 noch für 1,7 Millionen Euro von Barcelona zu Manchester City wechselte. Der Teenager bestritt bislang 27 Pflichtspiele für die Citizens, vorzugsweise als Innenverteidiger. Doch der Spanier kann auch auf der rechten Seite spielen. Einer der Gründe, wieso der Rechtsfuß so begehrt ist: Sein Vertrag in Manchester endet im kommenden Sommer.

Robin Le Normand (23, Real Sociedad San Sebastian)

Aktuell führt Real Sociedad die Tabelle der spanischen Liga an, ein Grund für die starke Defensive (vier Gegentore in acht Spielen) ist Robin Le Normand. Der Franzose spielte ein wenig unter dem Radar der Spitzenklubs und kam 2016 ablösefrei aus Brest ins spanische Baskenland. Der 23-jährige Stabilisator spielt letzter Saison stets von Beginn an bei San Sebastian und lief seitdem in 54 Spielen für den Erstligisten auf. Noch wurde seine Nationalmannschaft nicht auf ihn aufmerksam, wohl auch wegen der enormen Konkurrenz im Kader.

Die interne Lösung: Chris Richards (20), Tanguy Nianzou (18), Bright Arrey-Mbi (17)

Unter Hansi Flick überraschen die Bayern mit blutjungem Personal, dies könnte den Münchnern auch bei der Suche nach einem Alaba-Ersatz zugute kommen. US-Verteidiger Chris Richards durfte sich bereits in der Bundesliga zeigen, auf seine Entwicklung ist man in München gespannt. Auch von Tanguy Nianzou, dem 18-jährigen Neuzugang von PSG, versprechen sich die FCB-Bosse recht viel. Dem französischen U18-Nationalspieler wird man jedoch die nötige Zeit geben müssen.

Der Spieler beim FC Bayern, der Alaba am nächsten kommt, ist jedoch der 17-jährige Bright Arrey-Mbi. Der Teenager ist ebenfalls Linksfuß und spielt in der Innenverteidigung sowie als linker Verteidiger. Auch bei dem Youngster, von dem Hansi Flick einiges halten soll, müssen die Bayern geduldig bleiben. (ajr)

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