Im Sommer ist Eigengewächs ablösefrei

Alaba vor Abschied vom FC Bayern: Ein Spitzenverein in „herausragender Position“

David Alaba bejubelt ein Tor im Trikot von Bayern München
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Glaubt an Gott und das ganz große Geld: David Alaba hofft offenbar trotz Corona-Krise auf einen Mega-Vertrag.

Mit Pini Zahavi lotet ein bestens vernetzter Berater die Wechseloptionen von David Alaba aus. Anscheinend leistet der Israeli dabei beste Arbeit. Es könnte aber ein Problem geben.

  • Zwischen dem FC Bayern und dem Lager von David Alaba wird es wohl keine weiteren Verhandlungsrunden geben.
  • Berater Pini Zahavi soll Gespräche mit potenziellen neuen Arbeitgebern führen.
  • Auch Juventus Turin macht sich offenbar Hoffnungen - wenn auch ein Problem zu bestehen scheint.

München - Die letzte Länderspielpause des Jahres bringt es mit sich, dass David Alaba ein paar Tage in seiner Heimatstadt Wien verweilen kann. Dort trifft Österreichs Nationalmannschaft am Sonntag in der Nations League auf Nordirland und drei Tage später auf Norwegen - den großen Kontrahenten um den Aufstieg in die Liga A. Zuvor nutzte der Abwehrchef des FC Bayern die Gelegenheit, um der Opfer des Terroranschlags vom 2. November zu gedenken.

Ein via Social Media verbreitetes Bild zeigt Alaba in einem blau-weiß karierten Anzug vor einem Lichtermeer. Der gläubige Athlet schreibt dazu, er wünsche Allen Gottes Segen. So viel Zeit zum Innehalten bleibt ihm wohl in den kommenden Wochen nicht. Denn es geht um nicht weniger als Alabas Zukunft. Nachdem die Bayern-Bosse das Angebot zur Vertragsverlängerung öffentlichkeitswirksam zurückgezogen und die Tür für das Eigengewächs geschlossen, wenn auch noch nicht zugesperrt, haben.

Alaba und der FC Bayern: Im Sommer ablösefrei und mit Hoffnung auf mehr Handgeld

Es ist keine Frage, dass sich der in vielen hochklassigen Duellen in Champions League oder Bundesliga zum Führungsspieler gereifte Linksfuß vor Angeboten wohl kaum wird retten können. Immerhin wäre er mit Vertragsende kommenden Sommer ablösefrei verfügbar. Auch wenn dann selbstredend das Handgeld für Spieler und Berater üppiger ausfallen wird, dürften sich alle großen Klubs des Kontinents schon die Finger lecken.

Real Madrid und der FC Barcelona galten schon vor der Verhandlungs-Posse als Traumziele des 28-Jährigen. Dazu werden sich wohl auch Englands „Big Six“ aus der Premier League gesellen: also der FC Liverpool, Manchester City, der FC Chelsea, Manchester United, Tottenham Hotspur und der FC Arsenal. Nicht zu vergessen natürlich Frankreichs Krösus Paris St. Germain, dem es dank der Scheich-Millionen aus Katar ebenfalls nie an finanziellen Möglichkeiten mangelt. In Italien würde man als erstes an den aktuell etwas schwächelnden Serienmeister Juventus Turin denken.

Video: So tickt Alaba privat - Familie, Freundin und Jesus

Alaba und der FC Bayern: Juve-Sportdirektor soll großer Fan des Österreichers sein

Dem italienischen Portal calciomercato zufolge spricht Alaba-Berater Pini Zahavi sogar „mit allen großen Namen in Europa“ - ganz offenbar den genannten. Der Israeli bereitet also einen Transfer zu einem Top-Klub vor. Der „Alten Dame“ wird dabei in dem Artikel sogar „eine herausragende Position“ eingeräumt. Juve-Sportdirektor Fabio Paratici sehe Alaba als „Top-Spieler“ und sei „bereit, alles zu tun, um ihn nach Turin zu bringen“.

Der neunmalige Deutsche Meister und zweimalige Champions-League-Sieger könnte der im Umbruch befindlichen Mannschaft von Trainer Andrea Pirlo „Reife und Charisma“ verleihen. Allerdings könnte sich die Bezahlung Alabas schwierig gestalten, wie das Portal weiter berichtet. Juventus sei während der Corona-Krise aufgegangen, dass die Höhe der Spielergehälter in keinem Verhältnis zu den Einnahmen stünde. Deshalb sollen die Ausgaben entsprechend gesenkt werden.

Alaba und der FC Bayern: Angeblicher Gehaltswunsch soll bei zwölf Millionen Euro liegen

Das wiederum dürfte sich mit dem Plan beißen, Alaba ins Piemont zu locken. In dem Artikel wird dessen Wunschgehalt auf zwölf Millionen Euro beziffert - wobei es sich hier angesichts der in München kolportierten Zahlen jedoch nur um die Nettosumme handeln kann. Folglich müsste „Überzeugungsarbeit und eine wichtige wirtschaftliche Anstrengung“ geleistet werden, solle der Transfer realisiert werden.

Ansonsten stehen sicher noch zahlreiche andere Interessenten bereit. Nur ein Wechsel innerhalb der Bundesliga erscheint ausgeschlossen. (mg)

Zuletzt mischte sich auch Spielervater George Alaba ein und ging auf Konfrontationskurs zum FC Bayern. Derweil packt der Profi selbst über ein Tauschangebot des Rekordmeisters aus. Einige Fans schossen sich derweil auf das Eigengewächs ein.

Im TV zerlegt ein Experte Alaba ordentlich - er will dessen Gehaltsvorstellung genau kennen. Derweil soll der FC Bayern bei der Suche nach einem Nachfolger auf einen DFB-Nationalspieler gestoßen sein. Ex-Profi Mario Basler hat derweil einen anderen Favoriten, den er „mit Kusshand nehmen“ würde.

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