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FC Bayern klagt gegen Amateurverein

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Bayerns Finanzvorstand Karl Hopfner. © Getty

München - Ein kleiner Amateurverein versucht, sich mit dem großen FC Bayern anzulegen. Es geht dabei um Einnahmen aus der ersten DFB-Pokalrunde. Beim Rekordmeister ist man entsetzt.

Laut Kicker klagen die Bayern einen Teil der Einnahmen aus der Partie bei Germania Windeck ein. Angeblich hat der Amateurverein den Münchnern noch keinen einzigen Cent aus den Zuschauereinnahmen der ersten DFB-Pokalrunde Mitte August überwiesen. Das Spiel, das im RheinEnergie-Stadion in Köln stattfand und bei dem 41.100 Zuschauer zugegen waren, hatten die Bayern mit 4:0 gewonnen.

Bilder des Spiels: FC Bayern besiegt Germania Windeck

Windecks Mäzen Franz-Josef Wernze will deshalb noch nicht gezahlt haben, da die Organisationskosten höher ausfielen als die Pauschalierten 100.000 Euro. "Es wäre ein Hohn, wenn die Mehrkosten nur von uns Amateuren getragen werden müssten", wird Wernze im Kicker zitiert.

Bei den Bayern ist man ob des Gebahrens des Amateurevereins entsetzt. "So was haben wir noch nie erlebt", schimpft Bayern-Finanzvorstand Karl Hopfner und fordert: "Wir wollen eine korrekte Abrechnung."

Das DFB-Sport-Gericht will den Fall am Freitag verhandeln.

tz

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