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Giftpfeile fliegen wieder

DFB gegen den FC Bayern: Schon wieder gibt‘s Zoff - „Wenn man falsche Dinge dauernd wiederholt ...“

Oliver Bierhoff bei einer Pressekonferenz.
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Oliver Bierhoff gefielen die Aussagen von Karl-Heinz Rummenigge überhaupt nicht.

Oliver Bierhoff und Karl-Heinz Rummenige werden wohl keine Freunde mehr. Der DFB-Sportdirektor wies die neuerlichen Vorwürfe des Bayern-Bosses hart zurück.

  • Karl-Heinz Rummenigge und Oliver Bierhoff zoffen sich erneut.
  • Der Boss des FC Bayern wirft dem DFB Profitgier vor.
  • Bierhoff wehrt sich heftig gegen die Kritik.

Frankfurt - Sie sind die beiden Alphatiere des deutschen Fußballs - und haben kein besonders gutes Verhältnis. Oliver Bierhoff und Karl-Heinz Rummenigge tragen fast schon so etwas wie eine Privatfehde aus. Jetzt ging der Streit in die nächste Runde.

Nach der Länderspielpause wird viel über die Nationalmannschaft diskutiert. Vor allem Bundestrainer Jogi Löw ist Zielscheibe von Kritik. Bayerns Vorstandsvorsitzendem Karl-Heinz Rummenigge geht es aber weniger um das Sportliche. Er klagte in der Bild am Sonntag an, dass der DFB falsche Werte verfolge.

DFB: Rummenigge kritisiert Bierhoff - der schlägt unerwartet hart zurück

„Rückblickend finde ich, dass im Jahr 2014, als die Mannschaft Weltmeister geworden ist, beim DFB ein gewisser Wertewandel stattgefunden hat. Es wurde versucht, diesen großen Erfolg finanziell auszunutzen“, kritisierte Rummenigge. Dieser Vorwurf rief umgehend den DFB-Sportdirektor Oliver Bierhoff auf den Plan. Er wies die Aussage deutlich zurück. „Solche Aussagen werden immer mal wieder in den Raum gestellt, entsprechen aber nicht der Wahrheit“, sagte Bierhoff der Sport Bild. „Wenn man falsche Dinge dauernd wiederholt, werden sie dadurch nicht richtig“, feuerte der 52-Jährige zurück.

Bierhoff betont, der DFB habe nach der WM 2014 „weder die Marketingaktivitäten noch die Partnerzahl erhöht. Vor allem nach der WM 2018 wurden die Aktionen mit der Mannschaft heruntergefahren“, so Bierhoff. „Wir haben immer den Sport und die Spieler in den Mittelpunkt gestellt“, beteuert er.

DFB/FC Bayern: Streit zwischen Rummenigge und Bierhoff hat Tradition

Die Kritik Rummenigges hat sich seit 2010 nicht großartig verändert: Schon damals bezeichnete er Bierhoff als „Ich-AG vom Starnberger See“, in Anlehnung an dessen Geschäfte. Nun legte er nach: „Geld, Vermarktung und Politik haben Priorität, aber nicht der Fußball“.

Ob die Kritik des Bayern-Bosses nun zutrifft oder nicht - der DFB kann nicht abstreiten, dass sich die Nationalmannschaft in einer Identitätskrise befindet. Die DFB-Elf zieht nicht mehr das Interesse auf sich, wie noch in vergangenen Tagen. Mit dem neu eingeführten Begriff „Die Mannschaft“ wurden die deutschen Fußball-Fans bis heute nicht warm - wenn dann noch dürftige Auftritte wie gegen die Schweiz oder die Ukraine in der Nations League dazukommen, trägt das auch nicht zur Begeisterung bei. Im kommenden Juni ist schon EM - ob dann wieder mehr Zuschauer einschalten? Es wird sich zeigen. (epp)

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