„Dafür wird wohl jeder Verständnis haben“

DFL-Präsident Rauball wird Bayern nicht die Meisterschale überreichen - Das ist der Grund

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Dieses Bild wird es am kommenden Samstag auf keinen Fall geben: DFL-Prsäsident Rauball überreicht Manuel Neuer die Meister-Schale.

DFL-Präsident Reinhard Rauball wird am Samstag nicht mit der Schale nach München reisen. Der 72-Jährige hat einen guten Grund - und hofft auf „Verständnis“.

Dortmund - Borussia Dortmund oder der FC Bayern München? Im spannendsten Bundesliga-Finale seit Jahren machen die zwei überragenden Mannschaften der Saison die Meisterschaft am letzten Spieltag unter sich aus. Während die Dortmunder auf hessische Schützenhilfe angewiesen sind, reicht dem Team von Trainer Niko Kovac ein Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt in der heimischen Allianz Arena. 

Gladbach statt München: Rauball will Bayern nicht die Schale übergeben

Sollte den Münchnern der Punktgewinn gelingen, würde es nach dem Abpfiff zur in der Landeshauptstadt mittlerweile üblichen Übergabe der Meister-Schale kommen - seit 2013 hat die Schale München nicht mehr verlassen. Doch eine Sache ist im Vergleich zu den letzten Jahren auf jeden Fall anders. DFL-Präsident Reinhard Rauball, der für die Präsentation der Auszeichnung zuständig ist, wird nicht nach München kommen. 

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Stattdessen fährt der 72-Jährige mit einer Kopie der begehrten Schale nach Mönchengladbach, wo Borussia Dortmund bei einem Ausrutscher der Bayern Deutscher Meister werden kann. „Sie können sicher sein, dass ich mit nach Gladbach fahre. Dafür wird wohl jeder Verständnis haben. Dieses Endspiel möchte ich mir nicht entgehen lassen“, sagte Rauball gegenüber der Bild. 

Übergabe der Schale: Bayern würde das Original bekommen - Dortmund nur die Kopie

Wie den meisten bekannt seien dürfte, hat der DFL-Präsident nämlich noch ein weiteres Amt inne: Präsident von Borussia Dortmund. Es ist also durchaus verständlich, dass der 72-Jährige nicht in München festsitzen will, wenn sein Verein die erste Meisterschaft seit der Saison 2011/12 einfährt. 

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Für die Bayern-Fans gibt es aber auch eine gute Nachricht. Rauballs Stellvertreter Christian Seifert wird in die Landeshauptstadt reisen und im Gepäck nicht nur eine einfache Kopie der begehrten Trophäe tragen, sondern das Original der Schale. Die darf dann gerne über den 34. Spieltag hinaus in München bleiben.

fd

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