Neue Wagen – außer für Höjbjerg & Gaudino

Gaudi bei Audi: Ribéry sorgt im Dienstauto für Spaß

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Franck Ribéry neben David Alaba.

Ingolstadt - Bei der Dienstwagen-Übergabe in Ingolstadt sorgte Franck Ribéry für Gaudi. Keine neuen Autos bekamen Gianluca Gaudino und Pierre-Emile Höjbjerg.

Es war ein Wochenende ganz nach dem Geschmack der Bayern-Stars. Ihren Job hatten Philipp Lahm & Co. bereits am Freitagabend verrichtet – nicht spektakulär, aber erfolgreich beim verdienten 2:1 gegen den VfL Wolfsburg. Samstagnachmittag lockte dann Partner Audi in Neuburg mit der Übergabe der neuen Dienstwagen – eine Testfahrt im sportlichen R8-Traumflitzer inklusive. Drei Punkte und jede Menge PS: Die Bayern starten mit Vollgas in die neue Saison!

Gut gelaunt tauchten die Münchner am Samstag im Audi-Center auf und wurden von rund 1000 Anhängern enthusiastisch empfangen. Audis Vorstandsvorsitzender Rupert Stadler begrüßte den FCB zur Übergabe der „vorgezogenen Weihnachtsgeschenke“, ehe die Stars die Reifen der bereitgestellten Sportflitzer zum Qualmen brachten. Für Unterhaltung sorgte vor allem Franck Ribéry. Der Spaßvogel ließ den Motor mächtig aufheulen und holte auf dem Parcours alles aus seinem Wagen raus. Beifahrer David Alaba begutachtete die Fahrkünste des Franzosen grinsend.

Nur Gianluca Gaudino suchten die Fans vergeblich. Nach seinem starken Bundesliga-Debüt hielt der FC Bayern seinen Youngster vom Medienrummel fern. In Neuburg wäre Gaudino sowieso nur die Zuschauerrolle geblieben – schließlich ist er ja erst 17. Auch Pierre-Emile Höjbjerg schaute dem Treiben seiner Kollegen am Samstag nur zu. Der 19-Jährige hat noch keinen Führerschein. Alle anderen Stars können jetzt auch auf den Straßen wieder Vollgas geben.

Auf dem Rasen sorgten die Roten am Freitagabend zumindest gut eine Stunde für Tempo-Fußball, ehe die Kräfte schwanden. „Wir hatten nur Beine für 50, 60 Minuten“, versuchte Pep Guardiola zu erklären. In der Zeit reichten die Beine von Thomas Müller (37.) und Arjen Robben aber für eine 2:0-Führung, denen die Wölfe nur noch den Anschluss von Ivica Olic (52.) entgegensetzen konnten. „Die ersten 60 Minuten haben wir ordentlich gespielt“, meinte Lahm, betonte aber auch, „dass wir noch nicht bei 100 Prozent sind. Das hat man hintenraus gemerkt, weil wir bei Ballbesitz nicht mehr so in Bewegung waren.“ Eine Slapstick-Einlage des eingewechselten Junior Malanda, der aus einem Meter das leere Tor verfehlte (80.), rettete den Sieg.

Dennoch wartet noch eine Menge Arbeit auf Guardiola. In der Defensive wirkte seine Mannschaft phasenweise anfällig und am Ende müde – was man den WM-Fahrern angesichts der Mini-Vorbereitung nicht verübeln kann. Auch Franz Beckenbauer erwartet daher keine Wunderdinge in den nächsten Wochen. „Im Herbst wird man den wahren FC Bayern sehen“, sagte der Kaiser bei Sky: „Bis dahin wird man hin und wieder so ein Gewürge sehen.“ Karl-Heinz Rummenigge hatte da eine andere Sicht. „Die Mannschaft hat das bravourös gemacht und zwischendurch glänzenden Fußball gespielt. Da kann man ihr nur ein großes Kompliment machen“, lobte der Vorstandsvorsitzende des FCB – und verabschiedete sich, nicht mit Vollgas, sondern entspannt ins Wochenende…

sw, so

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