Mann droht mit Bomben: Entwarnung nach Großeinsatz in München und Ingolstadt

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Der Rekordmeister wirklich das Maß aller Dinge?

Sieben Tabellen, in denen die Bayern nicht Erster sind

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Zu klein, um Platz eins in der Zuschauer-Statistik zu belegen: Die Münchner Allianz-Arena fasst bei Bayern-Spielen 75.000 Zuschauer.

München - Der FC Bayern München ist in der Spielzeit 2015/2016 wieder einmal das Maß aller Dinge. Aus den ersten 14 Spielen holte die Mannschaft von Pep Guardiola 40 Punkte. Es gibt aber auch Statistiken, die etwas anderes besagen ...

Eigentlich können sich die Bayern in dieser Saison nur selbst schlagen, zumindest konnte man bislang diesen Eindruck gewinnen. Der härteste Verfolger aus Dortmund hat bereits acht Punkte Rückstand auf Thomas Müller und Co.

Wie die Welt herausfand, gibt es allerdings sieben Tabellen in der Bundesliga, in denen die Bayern nicht auf Platz eins landen. Einmal belegt der Deutsche Rekordmeister sogar die Schlussposition.

Gelaufene Kilometer

In dieser Statistik belegen die Bayern auch den ersten Platz, allerdings von unten gesehen. Kaum zu glauben, oder? Doch der FC Bayern hat den geringsten Wert an gelaufenen Kilometern aller Bundesligateams. Einfach zu erklären, da die Bayern meist den Ball und damit den Gegner laufen lassen, ohne dabei selbst unnötige Kilometer abzuspulen. Die Spitzenposition belegt der FSV Mainz 05, der insgesamt auf 1655 Kilometer in den ersten 14 Saisonspielen kommt. Die Bayern kommen lediglich auf 1549 gelaufene Kilometer.

Fair-Play-Wertung

Hier ist der FC Bayern München "nur" Zweiter. Mit 17 Gelben Karten und einer Gelb-Roten rangiert die Dortmunder Borussia vor dem Rekordmeister. Die bisher einzige Ampelkarte für den Tabellenführer sah Jerome Boateng am zweiten Spieltag nach seinem Handspiel gegen die TSG Hoffenheim.

Sprinthäufigkeit

Nur 2600 Sprints machten die Bayern bisher in der Saison und liegen damit deutlich hinter dem VfB Stuttgart, der es bereits auf 3239 Sprints bringt. In der Tabelle belegen Philipp Lahm und Co. damit nur den 16. Platz aller Mannschaften. Was allerdings logisch ist, denn wer den Ball die meiste Zeit über besitzt, der muss nur selten schnell hinterherlaufen. Zudem spielt sich das Geschehen meist in der gegnerischen Hälfte ab, wenn die Bayern mit von der Partie sind, dadurch können die Münchner nur ganz selten ein eigenes Konterspiel aufziehen.

Flankenhäufigkeit

Hier ist der FC Bayern mit 183 Flanken Dritter hinter dem VfL Wolfsburg (172 Flanken) und dem VfB Stuttgart (169). Die beiden Flügelspieler der vergangenen Saison, Frank Ribéry und Arjen Robben, kamen in der laufenden Saison noch zu wenigen beziehungsweise gar keinen Einsätzen. Allerdings kann sich der Ersatz mit Douglas Costa und Kingsley Coman durchaus sehen lassen. Wie aber auch Ribéry und Robben sind beides Spieler, die oft in die Mitte ziehen und selbst zum Abschluss kommen. Daher ist trotz der drückenden Überlegenheit, die die Bayern in den meisten Spielen haben, die vergleichsweise geringe Flankenhäufigkeit keine Verwunderung.

Gewonnene Zweikämpfe

In dieser Statistik ist der Bayern-Wert absolut in Ordnung. Die Münchner belegen mit 53,9 Prozent gewonnener Zweikämpfe den zweiten Platz hinter Borussia Dortmund (54,7). Hinzu kommt, dass die Bayern durch ihre Spielanteile und das schnelle Kombinationsspiel oft gar nicht in die Situation kommen, einen Zweikampf führen zu müssen.

Stärke bei eigenen Ecken

Nur Platz drei belegen die Bayern in der Eckballstatistik mit 88 Ecken. Die Spitzenposition belegt Bayern 04 Leverkusen (101 Ecken) vor dem VfB Stuttgart (90). Allerdings ist die Verwertung der Ecken des Rekordmeisters ausbaubar. Aus den 88 Ecken gab es bislang erst ein einziges Tor, erzielt von Thomas Müller beim 2:0-Sieg gegen die Berliner Hertha am vergangenen Wochenende.

Zuschauertabelle

Die Spiele des FC Bayern München in der heimischen Allianz-Arena sind immer ausverkauft, dennoch reicht es in dieser Statistik nur zu Platz zwei. Denn auch die Spiele von Borussia Dortmund sind im Normalfall ausverkauft. Der Signal-Iduna-Park verfügt über eine größere Kapazität als die Allianz-Arena, daher ist die Platzierung einfach zu erklären. So haben die Bayern im Durchschnitt 75.024 Zuschauer, Borussia Dortmund hat mit 81.036 Fans über 6000 Besucher mehr pro Heimspiel.

Allerdings gibt es viele Statistiken, in der Bayern die Spitzenposition einnimmt, und auch in der wichtigsten, der Bundesligatabelle liegt die Mannschaft von Pep Guardiola bereits wieder mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins. Das ist alles, was wirklich zählt!

mko

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