Bayerns Brasilianer im Gespräch mit der tz

Douglas Costa: „Ronaldo ist stärker als Lewandowski“ - so läuft seine Reha

Douglas Costa konnte sich bei seinem zweiten Wechsel nach München nicht durchsetzen.
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Douglas Costa konnte sich bei seinem zweiten Wechsel nach München nicht durchsetzen.

Bayerns verletzter Brasilianer Douglas Costa spricht mit der tz über seine Reha, seine große Liebe Nathalia - und verrät, wie er während der Corona-Pandemie etwas zurück gibt.

München - Sportlich läuft es für Douglas Costa (30) bei seinem zweiten (Leih-)Anlauf beim FC Bayern noch nicht wirklich rund. Der Brasilianer befindet sich nach seinem Haarriss noch im Aufbautraining, aber schon vor seiner Verletzung kam er nur auf wenige Einsatzminuten. „Ich mache Physiotherapie und jetzt laufe ich wieder auf dem Feld und mache Übungen im Fitnessstudio. Ich glaube, ich könnte in zwei Wochen, zweieinhalb Wochen wieder spielen“, beschreibt Costa im Gespräch mit der tz seine Reha-Fortschritte.

Viel Unterstützung für Douglas Costa von seiner Verlobten Nathalia

Unterstützung erhält er dabei von seiner Verlobten Nathalia. Und wie? „Ich habe ihm viel Liebe geschenkt“, sagt Nathalia und erklärt: „Ich versuche ihn dann vor allem seelisch und mental zu unterstützen.“ Da war es für Costa eine schöne Abwechslung, als er und seine Verlobte ein Foto-Shooting mit dem Münchner Designer-Label ANY DI für dessen neue Taschen-Kollektion hatten. Immer mit dabei: Die Hunde Bella und Flash. Die Vierbeiner mit sibirischem Ursprung spielen im Leben der Costas eine große Rolle und durften auch bei der Foto-Session nicht fehlen.

Zwar haben die Taschen einen stolzen Preis von bis zu 900 Euro, aber diesen Luxus hat Costa sich und seiner Verlobten erarbeitet, wie er erzählt: „Um finanziell unabhängig zu sein, muss man immer etwas tun! Hart arbeiten und gut investieren. Bis zu diesem Moment, wo wir nun sind, war es ein langer Weg. Gemeinsam, mit der Unterstützung unserer Familien und guter Freunde, haben wir uns bis hierhin durchgekämpft.“

FC Bayern: Douglas Costa spendet Lebensmittel an Bedürftige in Brasilien

Von ihrem Luxus möchten sie in ihrem Heimatland Brasilien etwas abgeben. Darum haben sie unter anderem Lebensmittel währen der Corona-Pandemie an Hilfsbedürftige gespendet. Costa: „Mit Corona ist es dort kompliziert und wird immer schlimmer. Brasilien ist zu riesig, um Covid kontrollieren zu können. Die Familien sind groß, es finden also grundsätzlich mehr Kontakte statt. Ich hoffe, dass sich die Situation verbessert.“

Seine bisher gezeigten Leistung beim in der Elf von Hansi Flick beschreibt er so: „Ich bin nicht ganz zufrieden, weil ich nicht zum Spielen gekommen bin. Das ist etwas, das ich so nicht erwartet habe. Ich sage immer: Weitermachen und die nächste Herausforderung angehen!“ Wie seine nächste Herausforderung aussieht, möchte Costa noch nicht verraten: „Ich bin noch bei Juventus unter Vertrag. Das ist also eine Information, die ich aus Professionalität gegenüber den Vereinen zum aktuellen Zeitpunkt nicht kommentieren kann.“ Dafür verrät er, ob er seinen ehemaligen Juventus-Mitspieler Cristiano Ronaldo oder Weltfußballer Robert Lewandowski stärker einschätzt: „Sie sind beide ausgezeichnet. Cristiano Ronaldo ist ein Spieler, der fünf goldene Bälle hat und das spricht für sich selbst. Also ich denke, es ist Cristiano.“ bok

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