Der Grund stammt aus dem Jahr 2017

Dem FC Bayern droht offenbar Ärger: Offizielle Beschwerde bei der FIFA eingegangen

+
Die Talentschmiede des Deutschen Rekordmeisters: Der FC Bayern Campus.

Der FC Bayern München könnte Probleme mit der FIFA bekommen. Die Talentschmiede „Right to Dream“ hat bei Weltverband Beschwerde gegen die Roten eingelegt.

München - Die Verantwortlichen des FC Bayern München sind stehts darauf bedacht, die Stars von morgen bereits in jungen Jahren zu verpflichten und beim Deutschen Rekordmeister salonfähig zu machen. Der Transfer des erst 18-jährigen Kanadiers Alphonso Davies ist dabei das aktuellste Beispiel dieser Linie. Aus diesem Grund bestritten 2017 unter anderem zwei Fußball-Talente aus Ghana ein Probetraining an der Säbener Straße. Diese Einheit könnt dem FC Bayern zwei Jahre später nun Probleme mit der FIFA einbringen, wie die Sport Bild berichtet.

Lesen Sie auch:  Kovac zeigt klare Kante bei Rotation und Wintertransfers - für drei Stars wird es jetzt eng

Die zwei Talente - einer davon ist der 2017 noch minderjährige Mittelfeldspieler Kamal Sowah, der jetzt in der zweiten belgischen Liga aktiv ist - gehörten damals noch der Talentschmiede „Right to Dream“ an, die afrikanischen Talenten dabei hilft den Sprung zum Profi zu schaffen. Die Bayern hatten es vor zwei Jahren offenbar versäumt, das Probetraining der beiden Ghanaer mit „Right to Dream“ abzusprechen.

Droht eine Strafe? FC Bayern spricht von Missverständnis

Da die Organisation wohl öfter mit solchen Nicht-Absprachen konfrontiert wird, hat die Talentschmiede sich jetzt offiziell bei der FIFA beschwert und dabei explizit den FC Bayern München genannt. Unerlaubte Deals mit Jugendspielern werden von der FIFA oft hart bestraft. So wurde beispielsweise gegen den FC Barcelona wegen illegalen Verpflichtungen von Jugendspielern im Jahr 2014 eine Transfersperre verhängt. 

Auch interessant: Verlässt James den FC Bayern? Jetzt mischt sich offenbar Cristiano Ronaldo ein

Ob es die Bayern genau so hart trifft, bleibt abzuwarten. Das Vergehen der Münchner scheint aber nicht ganz so schwerwiegend zu sein, wie bei den Katalanen, die zehn Jugendspieler unerlaubt verpflichtet hatten.

Der Deutsche Rekordmeister sprach gegenüber der Sport-Bild allerdings von einem Missverständnis. Der FC Bayern würde die Angelegenheit entspannt sehen, da man sich schon vor einem Jahr persönlich bei „Right to Dream“ entschuldigt hatte. Trotzdem ist die Entscheidung jetzt ein Fall für die FIFA.

fd

Auch interessant

Meistgelesen

Verliert Pep Guardiola ein Mega-Talent? Bayern plant wohl Millionen-Angebot
Verliert Pep Guardiola ein Mega-Talent? Bayern plant wohl Millionen-Angebot
Stimmen zum Sieg gegen Hoffenheim: „Respekt ist gut, doch das ging in Richtung Angst“
Stimmen zum Sieg gegen Hoffenheim: „Respekt ist gut, doch das ging in Richtung Angst“
Beleidigter Boateng nach Schlusspfiff? Sammer versteht Aktion: „Der hat so eine Krawatte“
Beleidigter Boateng nach Schlusspfiff? Sammer versteht Aktion: „Der hat so eine Krawatte“
Neuer in der Hinrunde mit ungewohnten Schwächen: Salihamidzic lobt ihn aber in höchsten Tönen
Neuer in der Hinrunde mit ungewohnten Schwächen: Salihamidzic lobt ihn aber in höchsten Tönen

Kommentare