Viele Ränge könnten leer bleiben

Allianz Arena ausverkauft, aber trotzdem nicht voll?

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Ist die Allianz Arena am Mittwoch nicht voll?

München - Ausverkauft ist die Allianz Arena am Mittwoch offiziell schon - dennoch könnte sie nicht voll sein beim Spiel. Denn am Mittwoch waren noch Hunderte Karten zu haben.

Update vom 4. März: Im Achtelfinale des DFB-Pokals empfängt der FC Bayern am Mittwochabend Eintracht Braunschweig. Kuriose Randnotiz: Ausgerechnet im DFB-Pokal konnte Eintracht Braunscheig den FC Bayern im Oktober 1982 zuletzt besiegen. Wie Sie das Spiel des FC Bayern gegen Eintracht Braunschweig am Mittwochabend live im TV und im Live-Stream sehen können, haben wir bereits im TV- und Live-Stream-Guide zusammengefasst.

Torsten Lieberknecht ist ein Mensch, der sein Herz auf der Zunge trägt. Bei der Pressekonferenz vor dem Gastspiel seiner Braunschweiger am Mittwoch (20.30 Uhr, Sky) in der Allianz Arena forderte der Eintracht-Coach von seiner Mannschaft, „mit dem Herz am rechten Fleck Fußball zu arbeiten“. Das beste Beispiel dafür lieferten die Fans des Zweitligisten bereits vor dem Anpfiff. Ihr Kontrahent mag zwar eher übermächtiger Natur sein und ein Weiterkommen an Utopie grenzen, die Anhängerschaft der Blaugelben wird am Mittwoch in Fröttmaning dennoch hinter der Lieberknecht-Elf stehen – und zwar in Hülle und Fülle! Insgesamt 4200 Eintracht-Fans werden im Oberrang des Münchner Stadions erwartet, mehr als bei so manchem Bundesligahit der Münchner. Will heißen: Unter dem Dach der rot beleuchteten Arena wird mächtig Feuer sein, dafür scheuen die Braunschweiger Fans selbst nicht die rund 600 Kilometer lange Anreise aus Niedersachsen.

Der Blick auf die übrigen Ränge könnte da schon etwas anders ausfallen. Der Grund: Die Allianz Arena ist zwar wie gewohnt ausverkauft, was aber nicht zugleich heißt, dass am Mittwoch auch jeder Sitz besetzt ist. Spiele unter der Woche und gegen wenig attraktive Gegner stehen bei den Fans des FCB nicht so hoch im Kurs, was sich am Dienstag auch beim Blick auf die Klub-Homepage bestätigte. Hunderte Karten gab es dort am Dienstag noch auf dem vereinseigenen Zweitmarkt zu erwerben – natürlich nur zum ursprünglich bezahlten Ticketpreis.

Angeboten werden dürften die meisten wohl von Jahreskarteninhabern, die für eine Partie gegen Braunschweig nicht so viel übrig haben wie für das Duell mit dem BVB beispielsweise. Sei’s drum. Die Verkäufer bewegen sich damit auf legalem Boden, schließlich hat der FC Bayern selbst zum Verkauf auf eben jenem Zweitmarkt aufgerufen, um dem Schwarzmarkt entgegenzuwirken. Dass man das Ganze aber nicht überstrapazieren sollte, zeigt der Fall des Friedhelm Schramm (tz berichtete). In der Saison 2013/2014 konnte der Jahreskarteninhaber aus privaten Gründen nur sieben Heimspiele besuchen – eines zu wenig! Werden nämlich nicht mindestens acht Spiele besucht, behält der FCB es sich vor, die Jahreskarte zu entziehen – was im Fall von Friedhelm Schramm auch ein Gerichtsprozess nicht mehr verhindern konnte.

lop

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