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Revanche geglückt: FC Bayern Frauen besiegen Frankfurt im Pokal - Gwinn erzielt emotionales Tor

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Trefflich: Giulia Gwinn (l.) und Lea Schüller.
Trefflich: Giulia Gwinn (l.) und Lea Schüller. © Sven Leifer

Die Damen des FC Bayern München lassen Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal keine Chance. Giulia Gwinn erzielte ein besonders emotionales Tor.

München – Es war ein Tag der besonderen Tore am Samstag im Stadion auf dem Bayern-Campus. Sowohl Klara Bühl als auch Giulia Gwinn erzielten gegen Eintracht Frankfurt ihre ersten Treffer nach Verletzungspausen und verhalfen den Frauen des FC Bayern zum Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals. „Ich freue mich, dass ich wieder zurück bin und hoffe, dass mit meinen beiden Toren der Knoten jetzt geplatzt ist“, sagte Bühl nach dem 4:2-Sieg.

Noch viel länger als Bühl, die mit einer Sprunggelenksverletzung einige Wochen ausgefallen war, musste Giulia Gwinn auf ein Tor warten. Die Nationalspielerin hatte sich im September 2020 einen Kreuzbandriss zugezogen und nun erstmals wieder getroffen. „Man hat es an meinem Jubel gesehen, da kamen sehr viele Emotionen hoch. Das ist ein sehr schönes Gefühl. Das gibt Selbstvertrauen für die nächsten Wochen“, sagte die 22-Jährige.

Zwei Wochen nach der Niederlage in Frankfurt in der Bundesliga gelang den Bayern-Frauen die direkte Revanche. Torjägerin Lea Schüller erzielte nach Flanke von Gwinn den Führungstreffer, Gwinn und Bühl mit einem Doppelpack sorgten für die weiteren Tore. Der Sieg war hochverdient, die Eintracht hielt aber voll dagegen, die Partie lange offen. Mit 15 Punkten steht Frankfurt in der Tabelle der Bundesliga gleichauf mit den Bayern-Frauen, genauso wie Bayer Leverkusen. Der VfL Wolfsburg und Hoffenheim folgen mit zwei Punkten Rückstand.

In dieser Saison könnte es also spannender werden als in den letzten Jahren, in denen Wolfsburg und die Bayern-Frauen die Bundesliga dominierten. „Dieser Wettkampf, diese Konkurrenz, das macht ja auch die Liga aus“, sagte Gwinn: „Wir haben sehr viele Spiele in verschiedenen Wettbewerben und es wird sicher Phasen geben, wo wir im Kader durchwechseln müssen. Jede Partie ist hart umkämpft, es wird einem nichts geschenkt.“ (cs)

FC Bayern: Benkarth - Gwinn, Viggósdóttir, Kumagai, Simon (74. Glas) - Magull (86. Demann), Zadrazil, Dallmann - Bühl, Schüller (79. Damnjanovic), Rall (74. Beerensteyn).

Tore: 1:0 Schüller (27.), 2:0 Gwinn (38.), 2:1 Nüsken (42.), 3:1 Bühl (55.), 3:2 Feiersinger (64.), 4:2 Bühl (78.).

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