Nach der ersten Niederlage der Saison

„Zimmerkollege“ mitschuldig? Thomas Müller ärgert sich nach der Heim-Pleite gegen Frankfurt

Thomas MUELLER
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Thomas Müller und seinen Kollegen fehlte gegen Frankfurt die Durchschlagskraft.

Bei der 1:2-Niederlage des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt machte besonders ein Akteur auf sich aufmerksam, auch Thomas Müller musste das anerkennen.

München - Die Bayern mussten am Samstagabend den ersten wirklichen Dämpfer der jungen Saison hinnehmen. In der heimischen Arena konnte sich der Rekordmeister* nicht durchsetzen und verlor letztlich mit 1:2 gegen Eintracht Frankfurt. Ein Bayern-Spieler meldete sich nach dem punktlosen Spiel auf Instagram zu Wort und überraschte mit einem Lob.

FC Bayern: Thomas Müller erklärt Niederlage gegen Frankfurt – „Killerinstinkt“ hat gefehlt

Thomas Müller* gilt als nahbarer Profi, der die sozialen Medien nicht nur für Hochglanz-Schnappschüsse nutzt. Am Abend nach der Niederlage gegen die Hessen wandte er sich an die Fans und erklärte den Ausgang der Partie. „Heute keine guten Nachrichten. Zu Hause zu verlieren ist immer noch enttäuschender“, schrieb der Weilheimer unter ein passendes Foto aus dem Spiel. „Wir haben viel versucht, um unsere Siegesserie in dieser Zeit fortzuführen, haben aber heute unseren ‚Killerinstinkt‘ vermisst. Sorry für die FCB-Fans da draußen“, entschuldigte sich der 32-Jährige.

Die Hashtags, die der Bayern*-Star unter seinen Beitrag verwendete, sagten ebenfalls viel aus. So schrieb er #havetodealwithit (zu Deutsch: damit muss man umgehen), #bitterepille oder etwa #daswirdnelangenacht sowie #analyse. Müller kann sich – ehrgeizig wie er ist – also offenbar noch bis tief in die Nacht über eine Bundesliga-Pleite grämen.

FC Bayern: Müller hebt einen Akteur hervor – „Zimmerkollege“ Schuld an der Niederlage

Bei all den rechtfertigenden Worte sprach Sportsmann Müller aber auch ein großes Lob aus. „Zimmerkollege Kevin Trapp hat es uns nicht leichter gemacht“, meinte die Bayern-Ikone anerkennend. Am Sonntagnachmittag verzweifelte die gesamte Offensive der Münchner am Schlussmann der Frankfurter*, der den Sieg seiner Mannschaft teilweise auf spektakuläre Weise sicherte. Mit herausragenden Paraden wurde Trapp zum Spieler des Abends.

Besonders nach der Europameisterschaft haben Müller und Trapp offenbar ein gutes Verhältnis zueinander. Wie der Offensivspieler bereits im Beitrag andeutete, bewohnten die beiden Nationalspieler beim letzten Turnier eines der WG-ähnlichen Zimmer im Hauptquartier in Herzogenaurach. Bei der kommenden Länderspielreise sehen sich die beiden jedoch nicht, da Trapp diesmal nicht von Bundestrainer Hansi Flick in den Kader berufen wurde. (ajr) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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