Lewy, Alaba, Coman und Co.

Zahlreiche FCB-Stars für die EM nominiert - doch der Königstransfer bleibt daheim

Vier Franzosen aus dem Bayern-Team stehen im EM-Aufgebot.
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Vier Franzosen aus dem Bayern-Team stehen im EM-Aufgebot.

Bei der anstehenden EM 2021 werden zahlreiche Profis des FC Bayern auflaufen, ein teurer Einkauf des Rekordmeisters muss dagegen zusehen.

München - Noch ein Bundesliga-Spieltag steht für den FC Bayern an, dann geht es für die acht deutschen EM-Fahrer der Münchner zur Vorbereitung ins Trainingslager nach Seefeld. Doch auch einige ausländische Stars des Rekordmeisters freuen sich bereits darauf, mit ihren Nationalteams ins paneuropäische Turnier zu starten. Ein Millionen-Transfer wurde jedoch nicht berücksichtigt.

FC Bayern: Rekordmann Lewandowski dabei - Bayern stellen gleich vier Spieler beim Weltmeister

Die qualifizierten Mannschaften gaben in den vergangenen Tagen ihre vorläufigen Kader für die Europameisterschaft bekannt, die in etwa drei Wochen startet. Wie erwartet steht 40-Tore-Mann Robert Lewandowski im Aufgebot des polnischen Nationalteams. Die Hoffnungen der Polen beruhen auf dem Rekordspieler und -Torschützen des Landes, wenn es in Gruppe E gegen die Slowakei, Schweden und Spanien geht.

Auch ein Star, der die Bayern zum Sommer verlässt, ist mit dabei. Österreichs Teamchef Franco Foda vertraut auf seinen flexiblen Defensivmann David Alaba, der den Münchner nach 13 Jahren den Rücken kehren wird. Der 28-Jährige, der sich in der kommenden Saison wohl Real Madrid anschließt, trifft mit seiner Mannschaft auf die Niederlande, Nordmazedonien sowie die Ukraine.

Die Bayern stellen beim amtierenden Weltmeister Frankreich gleich vier Hochkaräter. Coach Didier Dechamps gibt dem kürzlich genesenen Corentin Tolisso die Chance, sich zu beweisen. Außerdem berief der Weltmeister von 2018 Kingsley Coman in den Kader, der Offensivmann verpasste die letzte WM verletzt.

FC Bayern: Millionenschwerer FCB-Transfer guckt in die Röhre - er verpasst den Auftakt in München

Der Trainer der Équipe Tricolore nominierte auch die beiden Verteidiger Benjamin Pavard und Lucas Hernandez, nicht aber den künftigen Bayern-Spieler Dayot Upamecano. Der 22-Jährige, der im Sommer für 42,5 Millionen Euro an die Isar wechselt, debütierte im September für sein Nationalteam, zuletzt hinderte ihn ein Muskelfaserriss an weiteren Einsätzen. Somit wird der RB-Leipzig-Profi beim ersten Gruppenspiel zwischen Deutschland und Frankreich am 15. Juni in der Allianz Arena fehlen. Die weiteren Gruppengegner der beiden Teams sind Portugal und Ungarn.

Bis zum 1. Juni muss jedes Land den endgültigen Kader bei der UEFA einreichen, insgesamt 26 Spieler können dabei gelistet sein. Desweiteren können in Ausnahmefällen Spieler nachnominiert werden, wie der Verband angesichts der Corona-Pandemie beschloss. (ajr)

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