Schelte vom Vorgänger

Ex-Bayern-Trainer lästert über Guardiola: „Fehlentwicklung im Fußball“

Trainierte den FC Bayern zwischen 2013 und 2016: Pep Guardiola.
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Trainierte den FC Bayern zwischen 2013 und 2016: Pep Guardiola.

Felix Magath kann mit dem Fußball von ManCity-Coach Pep Guardiola nichts anfangen - und nimmt die Spielidee seines Nachfolgers beim FC Bayern München auseinander.

  • FC Bayern München: Felix Magath lästert über den Fußball von Pep Guardiola.
  • Magath und Guardiola waren einst Trainer des deutschen Bundesliga-Rekordmeisters.
  • Der frühere Bundesliga-Coach des VfB Stuttgart, des VfL Wolfsburg, des FC Schalke, des HSV und von Eintracht Frankfurt kann mit Tiki-Taka nichts anfangen.

München - Er trainierte den VfB Stuttgart, den HSV, Eintracht Frankfurt, Werder Bremen, den FC Schalke, den 1. FC Nürnberg und wurde Deutscher Meister mit dem VfL Wolfsburg. Und natürlich coachte er auch den FC Bayern München in der Bundesliga.

FC Bayern München: Felix Magath kritisiert den Fußball von Pep Guardiola

Die Rede ist von Felix Magath, 67-jährige Ikone unter den deutschen Fußball-Trainern. Da kann man sich schon auch mal rausnehmen. Und so hat der aktuelle Head of Global Soccer von Flyeralarm (Hauptsponsor der Würzburger Kickers und von Admira Wacker Mödling) jetzt gegen seinen Nach-, Nach-, Nach- Nach-, Nach- Nach,- Nachfolger als Trainer des FC Bayern ausgeteilt: Pep Guardiola.

Trainierte die halbe Bundesliga: Felix Magath.

Messi hat die Titel geholt, nicht Guardiola. Ohne Messi funktionierte dieses System nirgends mehr so erfolgreich für Guardiola. Ansonsten hätte er die Königsklasse ja auch mit dem FC Bayern oder Manchester City längst gewonnen“, sagte Magath sehr deutlich der Sport Bild (Printausgabe) und nannte die Spielidee des Katalanen, das sogenannte Tiki-Taka eine „Fehlentwicklung im Fußball“.

FC Bayern München: Felix Magath kann mit dem Fußball von Pep Guardiola nichts anfangen

„Tiki-Taka funktioniert nur dann, wenn du Spieler hast, die ganzheitlich dem Gegner technisch überlegen sind“, meinte der Franke: „Für den Zuschauer ist das Ballhalten, wie ich es nenne, nur langweilig und hat ein Spitzenteam eigentlich nicht nötig.“

Guardiola hatte als Trainer des FC Bayern zwischen 2013 und 2016 mit seiner Spielidee des permanenten und dominanten Ballbesitzes einst den Fußball in der Bundesliga revolutioniert.

Dass besagte Spielphilosophie keinen Erfolg garantiert, zeigte sich zum Beispiel bei der deutschen Nationalmannschaft, die just mit diesem Fußball bei der WM 2018 sang- und klanglos scheiterte. (pm)

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