Kam als großes Talent

FC Bayern: Er sollte der Lewy-Nachfolger werden! FCB-Youngster aus Profikader gestrichen

Fiete Arp im Training des FC Bayern.
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Fiete Arp (l.) gehört offiziell nicht mehr zum Profikader des FC Bayern München.

Eigentlich sollte er als Lewandowski-Nachfolger aufgebaut werden, doch der Durchbruch blieb ihm bislang verwehrt. Nun soll der Youngster dauerhaft bei den Amateuren Spielpraxis sammeln.

  • Der FC Bayern will in der kommenden Saison vermehrt auf Talente aus dem Nachwuchs setzen
  • Fiete Arp gehört dabei aber offenbar nicht dazu
  • Der 20-Jährige taucht nicht mehr im Profikader des Rekordmeisters auf

München - Als Fiete Arp im Sommer 2019 zum FC Bayern wechselte, schlugen nicht wenige Experten die Hände über dem Kopf zusammen. Der talentierte Stürmer konnte sich selbst in der 2. Liga beim HSV nicht dauerhaft durchsetzen und entschied sich trotzdem für einen Wechsel an die Säbener Straße. Für Viele war Arps Karriereweg damit vorgezeichnet - im negativen Sinne.

Auf der USA-Tour des Rekordmeisters im vergangenen Sommer und auch beim Audi Cup in München machte der Youngster allerdings mit guten Leistungen auf sich aufmerksam und deutete an, dass er das Zeug hat, sich beim FC Bayern zu etablieren. Doch anschließend verletzte sich der Angreifer gleich zwei Mal schwer am Arm, was ihn zu einer monatelangen Pause zwang.

Daher kam Arp in diesem Jahr lediglich bei der zweiten Mannschaft in der 3. Liga zu Einsatz. Dort holte er am Ende zwar die Meisterschaft und lieferte dazu mit insgesamt drei Treffer seinen Beitrag. Doch Einsätze in der Bundesliga im Trikot des FC Bayern? Null.

FC Bayern: Er sollte der Lewy-Nachfolger werden! FCB-Youngster verabschiedet sich aus Profikader

Inzwischen taucht der 20-Jährige gar nicht im Profikader des amtierenden Triple-Siegers auf. Auf der Homepage des FC Bayern fehlt Arp seit dieser Saison und wird nur noch bei den Amateuren aufgeführt. Ein stiller Abschied, der sich aber angedeutet hat. Gab Coach Hansi Flick zum Ende der vergangenen Saison Joshua Zirkzee, Oliver Batista Meier oder Jamal Musiala Einsatzzeiten, so gehörte Arp fast nie zum Kader - obwohl er fit war.

Der kicker berichtet, dass sich der Youngster schon vor einiger Zeit entschieden haben soll, konstant bei der zweiten Mannschaft zu spielen, um so seinen Rhythmus zu finden und dauerhaft Spielpraxis zu bekommen. Vermutlich nicht der schlechteste Weg für den Angreifer Arp, der früh schon als kommender Nationalspieler gehandelt wurde.

Ob seine Zukunft allerdings dauerhaft auch bei der zweiten Mannschaft des FC Bayern liegt, bleibt abzuwarten. Arp hat an der Säbener Straße noch einen Vertrag bis 2023. Doch als Hansi Flick zuletzt ankündigte, den einen oder anderen Youngster aufzubauen, fiel sein Name nicht.

Trotzdem dürfte sein Rückschritt eine Möglichkeit auf einen Schritt nach vorne sein, denn das Talent für die Bundesliga besitzt Arp in jedem Fall - ob er es aber in absehbarer Zeit in der Allianz Arena im Trikot des FC Bayern unter Beweis stellen darf, bleibt allerdings abzuwarten. (smk)

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