Einnahmen fehlen

Klaffendes Millionen-Loch: Bayern-Boss Rummenigge nennt erstaunliche Summe

Karl-Heinz Rummenigge spricht im großen Transfer-Interview über die Lage beim FC Bayern München.
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Karl-Heinz Rummenigge weiß: Die Corona-Krise trifft auch den FC Bayern hart.

Dem FC Bayern München entgehen durch die Corona-Krise Einnahmen in hoher Millionen-Höhe. Karl-Heinz Rummenigge nennt jetzt eine konkrete Summe.

München - Wenn auch in der kommenden Saison wegen der Covid-19-Krise keine Zuschauer in die Allianz Arena dürfen, würde das den FC Bayern München „bis ins Mark“ treffen. Das erklärte unlängst der Finanzvorstand des Bundesliga-Rekordmeisters, Jan-Christian Dreesen im Interview mit RTL und ntv.

FC Bayern München in der Bundesliga: Hohe Umsatzeinbußen durch die Corona-Pandemie

„Unser Festgeldkonto hilft uns, die Schleifspuren der aktuellen Krise zu bewältigen, aber bei niemandem ist das Konto unendlich“, sagte Dreesen. Und FCB-Präsident Herbert Hainer erzählte kürzlich im Interview mit der Bild am Sonntag: „Die 100 Millionen Euro Umsatzrückgang sind primär bedingt durch die fehlenden Zuschauer-Einnahmen.“

Eine noch konkreter heruntergebrochene Zahl nannte nun Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandsboss des FC Bayern. Pro Heimspiel ohne Zuschauer in der Bundesliga würden dem Triple-Sieger demnach vier Millionen Euro an möglichen Einnahmen verloren gehen, erklärte Rummenigge im Gespräch mit Sky Sport News. Doch, wie geht es in Zukunft weiter?

FC Bayern München: Karl-Heinz Rummenigge hofft auf baldige Rückkehr der Fans in die Bundesliga-Stadien

„Ich bin optimistisch, dass wir irgendwann in der zweiten Frühjahrshälfte die Chance haben werden, wieder mit Zuschauern zu spielen“, meinte Boss Rummenigge bei Sky weiter: „Wahrscheinlich nicht mit 100 Prozent, aber je mehr Leute geimpft werden, je mehr Licht kommt in den Tunnel.“ Und darauf hofft in der Coronavirus-Pandemie wahrlich nicht nur die Fußball-Branche. (pm)

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