Flügelflitzer von Verletzungen geplagt

Robben: "Das war ein Sch****jahr"

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Arjen Robben ist über sein Jahr 2015 frustriert.

München - Bayerns Flügelflitzer Arjen Robben hat kein gutes Jahr hinter sich. Oft saß der 31-Jährige verletzt auf der Tribüne. Außerdem ärgert er sich über den Abgang von Pep Guardiola.

Arjen Robben ist ein Freund der klaren Worte, auch was das Seuchenjahr 2015 angeht. Der Flügelflitzer im Interview mit dem holländischen Radiosender NOS: „Es war ein Scheißjahr. Es begann mit einer läppischen Verletzung im März. Anschließend kam ich nicht gut aus der Sommerpause. Dadurch entstanden physische und mentale Probleme. Aber ich bin froh, dass das jetzt vorbei ist“, so der 31-Jährige, der bislang nur auf sieben von 17 möglichen Ligaeinsätzen gekommen ist. „Ende Januar, wenn die Bundesliga wieder beginnt, bin ich wieder dabei.“

Zum Abschied von Pep Guardiola fand er ebenso eindeutige Worte. „Darüber ärgere ich mich, es ist wirklich ein Jammer“, so der Holländer. Obwohl festzustehen scheint, dass es Pep zu Man City zieht, betreibt sein Berater weiter Versteckspielchen. „Er wird sich in den nächsten zwei, drei Monaten entscheiden“, so Josep Maria Orobitg zu L’Équipe, der auch ein weiteres Sabbatical nicht ausschloss. Über Pep-Nachfolger Carlo Ancelotti wollte Robben noch nicht so viele Worte verlieren. „Da müssen wir erst einmal abwarten, dann beginnt alles von Neuem. Das ist noch eine Weile hin, wir haben in der Rückrunde erst einmal noch eine Menge zu gewinnen“, sagte er.

Ein anderer hingegen sparte nicht mit Lob für den 56 Jahre alten Ex-Coach von Real Madrid: Marcello Lippi. Geht es nach dem italienischen Weltmeistertrainer, hätte der FCB keinen besseren Nachfolger für den Katalanen verpflichten können. „Ancelotti ist der beste Trainer der Welt. Er hat Pokale und Meistertitel als Fußballer erobert, als Coach hat er in Italien und im Ausland alles gewonnen. Seine Erfahrung hilft ihm im Umgang mit der Mannschaft“, sagte Lippi im Interview mit der römischen Zeitung Il Messaggero. Eigenen Angaben zufolge soll Lippi selbst ums Jahr 2006 eine Anfrage des FCB gehabt, den Bayern aber abgesagt haben.

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tz

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