Geniestreich in Italien-Klassiker

Im Video: Bayern-Legende Franck Ribéry taumelt bedenklich - doch dann blamiert er Cristiano Ronaldo

Duell in der Serie A: Franck Ribéry (li.) gegen Cristiano Ronaldo (Mi.).
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Duell in der Serie A: Franck Ribéry (li.) gegen Cristiano Ronaldo (Mi.).

Franck Ribéry steuert mit dem AC Florenz dem Abstiegskampf der Serie A entgegen - doch dann glänzt der Ex-Star des FC Bayern München in einem echten Italien-Klassiker.

München/Turin - 37 Jahre und siebeneinhalb Monate alt und er hat einfach immer noch nicht genug. Die Rede ist von Franck Ribéry, bis heute Liebling vieler Fans des FC Bayern München.

Doch: Der einstige Bundesliga-Superstar erlebt mit dem AC Florenz einmal mehr eine knifflige Zeit in der italienischen Serie A. Konkret: In den vergangenen Wochen taumelte die Fiorentina in den Abstiegskampf - schon wieder.

FC Bayern München: Ex-Bundesliga-Star Franck Ribéry hat schwierige Wochen mit AC Florenz hinter sich

Dabei sollte mit „König Franck“, wie er einst gerufen wurde, alles besser werden - eigentlich. In der Vorsaison reichte es für den stolzen Klub aus der Toskana nur zu Platz zehn, „La Viola“ („Die Violette“) blieb einmal mehr weit hinter den eigenen Zielen zurück.

Auch in dieser Saison lief es gar nicht gut - bis zum 14. Spieltag am 22. Dezember und dem Italien-Klassiker bei Juventus Turin. Ein Rückblick: Anfang November hatte Coach Cesare Prandelli die Mannschaft um Ribéry übernommen.

Franck Ribéry beim AC Florenz: Glanzvoller Sieg bei Juventus Turin und Cristiano Ronaldo

„Ich habe mit Ribéry gesprochen. Ich fand schon immer, dass er ein Leader ist. Er ist ein Sieger. Er will nicht mal die Trainingsspiele verlieren. Das ist großartig für einen Champion. Er soll aber nicht unsere einzige Lösung sein. Ich will vermeiden, dass er von unseren Gegnern unter Druck gesetzt wird“, sagte Prandelli damals auf einer Pressekonferenz und kündigte an: „Zum richtigen Zeitpunkt versuche ich, ihn auf der richtigen Seite spielen zu lassen. Er kann Tore machen und Vorlagen geben.“

Es dauerte markante sieben Wochen, ehe Prandelli und Schützling Ribéry gemeinsam einen Sieg bejubeln durften, ausgerechnet bei Juve, der „Alten Dame“ des italienischen Fußballs. Und: Das 3:0 der Fiorentina beim Meister wurde zur Demonstration für den Glanz, den Ex-FC-Bayern-Star Ribéry noch immer zu versprühen mag.

Franck Ribéry in der Serie A: Ein Leader wie einst beim FC Bayern München

Bereits nach drei Minuten bereitete der Altstar das 1:0 durch Dusan Vlahovic vor - mit einem Flankenball über den halben Platz, der eine Flugkurve in den Fuß des Serben nahm, als habe ein Ingenieur diesen Pass am Reißbrett entworfen. Ribéry - noch ohne Saisontor - spielte mit mächtiger Körpersprache, mit ungemein viel Präsenz.

Immer wieder forcierte der einstige Münchner als hängende Spitze das Tempo, band die Gegenspieler aus dem Piemont. Von Cristiano Ronaldo? Nichts zu sehen! Der mehrmalige Weltfußballer blieb im Schatten Ribérys, der „La Viola“ zum zweithöchsten Sieg in der Serie A bei Juventus Turin führte.

Ganz im Stile eines Champions schrieb Ribéry nach dem immens wichtigen Sieg bei Instagram: Na endlich! Gemeinsam! Sieg. Ich weiß, dass sich unsere harte Arbeit auszahlt. Jetzt weiß es jeder. Lasst uns mit großer Motivation ins neue Jahr starten!“ (pm)

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