Ex-Münchner ohne Vertrag

Nach Kahns Bayern-Absage: Vereinsloser Ribéry bei mehreren Erstligisten im Gespräch

Franck Ribéry bei der Saison-Eröffnung des FC Bayern.
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Franck Ribéry bei der Saison-Eröffnung des FC Bayern.

Der ehemalige Bayern-Star Franck Ribéry trainierte den Sommer über auch in München, der vereinslose Franzose könnte schon bald einen neuen Verein haben.

München - Auch wenn der inzwischen 38-jährige Franck Ribéry* seit Anfang Juli ohne Verein ist, fällt sein Name in letzter Zeit recht häufig. Nach seinem kurzen Intermezzo als Gast bei der Teamvorstellung des FC Bayern* war er sogar kurz beim Rekordmeister im Gespräch, Vorstand Oliver Kahn wies die Gerüchte jedoch zurück*. Nun gibt es aber offenbar neue Interessenten für den Ex-Münchner.

Transfers: Franck Ribéry bei Erstligisten im Gespräch - Transfer-Karussell bringt mehrere Interessenten auf den Plan

Der Routinier, der die vergangenen zwei Spielzeiten in 51 Pflichtspielen für den AC Florenz auflief, scheint in seiner alten Heimat weiterhin gefragt zu sein. Wie Sky Sport erfahren hat, soll der vertragslose Franzose beim italienischen Erstligisten Hellas Verona im Gespräch sein. Auch Serie-A*-Konkurrent Sampdoria Genua hat einem Bericht der Gazzetta dello Sport wohl seine Fühler ausgestreckt.

Am Deadline Day berichtete die Gazzetta dello Sport auch von einem Interesse von Lazio Rom. Allerdings verpflichteten die Hauptstädter nach dem gescheiterten Wechsel von Frankfurts Filip Kostic Linksaußen Mattia Zaccagni von Hellas Verona, womit sich ein Ribéry-Deal wohl erübrigt. Zwar legte Verona dafür bereits mit der Leihe von Sampdoria Genuas Gianluca Caprari nach, über Ribéry wurde aber offenbar nachgedacht.

Transfers: Vereinsloser Franck Ribéry kann noch wechseln - 38-Jähriger hielt sich in München fit

Der Abgang von Caprari ruft nun wiederum Sampdoria Genua auf den Plan, die den vereinslosen Ribéry nach wie vor holen könnten. Da sich der ehemalige Bayern-Star in keinem laufenden Vertragsverhältnis befindet, kann er auch über den Deadline Day am 31. August hinaus verpflichtet werden. Ein Karriereende hat der Offensivspieler aber scheinbar nicht im Sinn.

Ribéry trainierte den Sommer über in München, teilweise sogar mit seinem Ex-Kollegen Jerome Boateng*, und hielt sich für die kommende Station fit. In der abgelaufenen Spielzeit bewies der Ex-Nationalspieler der Équipe Tricolore nach der Corona-Zwangspause, in der er seine Knöchel-Operation auskurierte, dass er seinem Alter weiter trotzt. Er erkämpfte sich seinen Stammplatz und steuerte zwei Treffer und sieben Assists bei. Mit der Fiorentina* landete nach einer enttäuschenden Saison allerdings nur auf Rang 14. (ajr) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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