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Wie stellt Nagelsmann gegen Mainz auf? Kimmich-Ersatz steht sicher fest - ein DFB-Star kehrt zurück

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Julian Nagelsmann setzt in der Zentrale erneut auf Corentin Tolisso (r.).
Julian Nagelsmann setzt in der Zentrale erneut auf Corentin Tolisso (r.). © Frank Hoermann/imago-images

Die Bayern wollen am Samstag das Mainzer Bollwerk knacken, doch mit welcher Aufstellung? Ein Nationalspieler kehrt zurück in den Kader, die Zentrale ist jedoch dünn besetzt.

München - Beim drittletzten Bundesligaspiel des Jahres wartet ein gutes Stück Arbeit auf Julian Nagelsmann und seine Mannschaft. Denn mit dem 1. FSV Mainz 05 gastiert das Bundesligateam mit den aktuell wenigsten Gegentoren am Samstag in der Allianz Arena. Nagelsmann sprach am Freitag bei der Pressekonferenz Auskunft über seinen Kader, einem Mittelfeldspieler gab er bereits eine Startelfgarantie.

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Auch gegen die Rheinhessen wird Manuel Neuer das Tor hüten, bis auf eine Ausnahme hat Nagelsmann hinsichtlich seiner Defensivkräfte die freie Auswahl. Einzig Josip Stanisic, der mit einem Muskelbündelriss länger ausfällt, meldeten sich alle Abwehrspieler fit. Die genaue Aufstellung der Bayern kann abhängig von taktischer Ausrichtung variieren. Hier bleibt abzuwarten, ob der Cheftrainer sein Team gegen den Tabellensiebten mit einer Dreierkette (wie in Dortmund) oder mit Viererkette (wie zuletzt gegen Barcelona) agieren lässt.

Im zentralen Mittelfeld ist die Personallage angesichts der Ausfälle von Joshua Kimmich und Marcel Sabitzer noch recht angespannt. Zudem wird Leon Goretzka erneut fehlen, der Nationalspieler habe „nach wie vor Probleme an der Patellasehne“. Für Kimmich werde Corentin Tolisso „wieder in der Startelf stehen“, wie Nagelsmann bereits am Freitag klarstellte. Der Franzose habe sich „von Spiel zu Spiel gesteigert“. Gegen Barcelona fand sich Jamal Musiala im zentralen Mittelfeld wieder, der flexibel einsetzbare 18-Jährige könnte am Samstag erneut neben Tolisso auflaufen.

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Nagelsmann kann gegen Mainz wieder auf Serge Gnaby bauen, der am Mittwoch noch gegen Barca passen musste. „Serge geht‘s gut, er wird wieder zur Verfügung stehen, hat gut trainiert und hat keine muskulären Probleme mehr“, so der Chefcoach im Wortlaut. Ob Gnabry seinen zuletzt starken Kollegen Leroy Sané und Kingsley Coman einen Platz in der Startelf streitig machen kann, ist allerdings ungewiss.

Am Samstag wird der Fokus auch auf den beiden Konstanten Thomas Müller und Robert Lewandowski liegen, es geht immerhin gegen die beste Abwehr der Liga. Nicht mithelfen wird Eric Maxim Choupo-Moting, der aufgrund von Corona-Nachwirkungen für den Rest des Jahres nicht mehr zur Verfügung stehen wird. (ajr)

Voraussichtliche Aufstellung: Neuer -  Süle, Upamecano, Hernandez - Tolisso, Musiala - Coman, T. Müller, L. Sané, Davies - Lewandowski

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