FC Bayern München gegen Juventus Turin

Holt er noch den CL-Sieg? Der Druck auf Pep wächst

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Vor dem Spiel des FC Bayern München gegen Juventus Turin wächst der Druck auf Pep Guardiola. Es ist seine letzte Chance, den CL-Sieg mit den Bayern zu holen.

München - Vor dem Spiel des FC Bayern München gegen Juventus Turin wächst der Druck auf Pep Guardiola. Es ist seine letzte Chance, den CL-Sieg mit den Bayern zu holen.

Silbergedeck scheint nicht die allerwichtigste Rolle im Leben des Pep Guardiola zu spielen. Zumindest vermittelt er gerne mal den Eindruck, dass ihn Titel nachts nicht um den Schlaf bringen. „Titel sind nur Nummern“, hatte der Spanier erst vergangenen Januar im Trainingslager der Bayern in Katar gesagt. Nein, viel wichtiger sei ihm, dass seine Mannschaft guten Fußball zeige und die Zuschauer damit begeistere. Das mache ihn wirklich stolz, so Guardiola, der seine Ansicht mit den Worten „Fußball ist Emotion“ unterstrich. Die Frage ist nur: Sind Titel auch den Bossen des Rekordmeisters nicht so wichtig?

Wohl kaum! Am Mittwoch geht es für die Roten gegen Juventus Turin. Achtelfinal-Rückspiel in der Königsklasse, jenen Wettbewerb, über den sich der FC Bayern seit Jahren definiert. Das letzte Mal, das der Pott mit den großen Silberhenkeln den Weg in die Münchner Vitrinen fand, war 2013 (neben zwei weiteren Pokalen) unter Jupp Heynckes. Seitdem: Zweimal Halbfinal-K.o. Daher sagt Karl-Heinz Rummenigge: „Es ist eine wichtige Runde für uns, wir wollen ins Viertelfinale. Wir waren jetzt die letzten vier Jahre jeweils mindestens im Halbfinale und es wäre schön, wenn wir auf diesem Wege weitermachen würden.“

Also bitte, Pep: Einmal ins Viertelfinale, und danach am besten gleich bis zum Finale in San Siro und mit den Ding im Gepäck zurück. Fakt ist: Es ist die letzte Gelegenheit für den Spanier, den Henkelpokal nach München zu holen. Ab kommender Saison sitzt Guardiola bei Manchester City auf der Trainerbank und – auch wenn er selber es anders sieht – vor allem das Abschneiden in der Champions League wird darüber entscheiden, ob seine dreijährige Amtszeit wie die von Jupp Heynckes vor drei Jahren in die Annalen des Klubs eingeht. Dass die Leute die „Champions League wollen“, weiß er ja nur zu gut.

Und insgeheim will er sie auch selber. Natürlich. Uli Hoeneß sagte am Sonntag in seiner Laudatio auf Jupp Heynckes: „Pep Guardiola, der dieses Triple auch unbedingt gewinnen will, der auch angetreten ist, um mindestens einmal die Champions League zu gewinnen, hat mir letzte Woche gesagt, dass er hohen Respekt vor dir und deiner Arbeit hat.“ Der Ex-Präsident zögerte nicht auszusprechen, woran Trainer beim Rekordmeister gemessen werden – und woran sich letzten Endes auch ein Pep Guardiola selbst messen wird. An den „Nummern“, wie er selbst sagen würden, nicht an der „Emotion“.

lop

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