Star bei PSG unglücklich

Im Sommer sagte er dem FC Bayern ab - Gibt‘s jetzt eine neue Chance auf einen Mega-Deal?

Georginio Wijnaldum (r.) wechselte im Sommer ablösefrei zu PSG.
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Georginio Wijnaldum (r.) wechselte im Sommer ablösefrei zu PSG.

Im Sommer war der FC Bayern an ihm dran, doch er entschied sich für PSG. Dort ist Mittelfeld-Star Georginio Wijnaldum aber alles andere als glücklich.

München/Paris - Im Sommer hatte er die Qual der Wahl - und entschied sich für das vermutlich nicht unlukrative Angebot von Paris Saint-Germain. Georginio Wijnaldum wechselte ablösefrei vom FC Liverpool an die Seine, obwohl auch der FC Bayern um den 30-Jährigen gebuhlt hatte.

Doch mit mit dem Wechsel in die Star-Truppe um Neymar, Kylian Mbappé und Lionel Messi hat er sich offenbar keinen Gefallen getan, denn bei PSG kommt er nur wenig zum Zug. Leidglich fünf Mal stand er in der Startelf von Mauricio Pochettino, nur zwei Mal durfte er über die vollen 90 Minuten ran - ein Treffer oder Assist gelang dem Mittelfeldspieler schon gar nicht.

Die Situation ist unbefriedigend, wie Wijnaldum nun selbst zugibt. „Ich kann nicht sagen, dass ich völlig glücklich bin. Weil die Situation nicht so ist, wie ich es wollte“, so der Niederländer gegenüber dem niederländischen Sender NOS: „Aber auch das ist Fußball, und ich werde lernen müssen, damit umzugehen. Ich bin ein Kämpfer. Ich muss positiv bleiben und hart arbeiten, um das Blatt zu wenden.“

FC Bayern: Georginio Wijnaldum bei PSG unzufrieden! Neue Chance für den FCB?

Zwar sei es erst Anfang der Saison, dennoch sei es für ihn ungewohnt, dass er nicht spiele. „Ich habe in den letzten Jahren viel gespielt, war immer fit und habe mich auch sehr gut geschlagen. Das ist etwas anderes und ich muss mich daran gewöhnen“, so der Champions-League-Sieger von 2019 weiter: „Ich habe mich wirklich auf den neuen Schritt gefreut, und dann passiert das. Es ist sehr schwierig.“

Wijnaldum hat bei PSG einen Vertrag bis 2024 unterschrieben, nachdem er beim FC Liverpool seinen Vertrag nicht mehr verlängern wollte. Auch der FC Bayern hatte sich mit dem Mittelfeld-Star beschäftigt und bereits Kontakt aufgenommen, wie er kürzlich in der L‘Equipe verriet: „Es gab Gespräche mit dem FC Bayern, aber die liegen schon weiter zurück.“

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Ob die Personalie an der Säbener Straße noch einmal interessant wird? Zum einen müsste der deutsche Rekordmeister für Wijnaldum nicht wenig Ablöse zahlen, zum anderen hat der Niederländer vermutlich einen Luxus-Vertrag bei PSG unterzeichnet.

Außerdem hat der FCB nach der Verpflichtung von Marcel Sabitzer keinen wirklichen Bedarf auf der Position im zentralen Mittelfeld. Dort sind Joshua Kimmich und Leon Goretzka gesetzt, beide haben ihre Verträge erst vor kurzem langfristig verlängert. (smk)

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