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Lewys Doppelschlag: Bayern gewinnt in Bremen

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Der erste Streich: Bayern-Torjäger Robert Lewandowski (r.) trifft per Hacke zum 1:0, Bremens Lamine Sane kommt zu spät.
Der erste Streich: Bayern-Torjäger Robert Lewandowski (r.) trifft per Hacke zum 1:0, Bremens Lamine Sane kommt zu spät. © AFP

Der FC Bayern tut sich in Bremen lange schwer, am Ende reicht es dennoch zum Dreier. Entscheidender Mann ist einmal mehr Robert Lewandowski. Vorher geht es um einen Spieler, der gar nicht da war.

Bremen - Spätes Glück für den Rekordmeister: Gegen Lieblingsgegner Werder Bremen hat der FC Bayern München erst in der Schlussphase den fest eingeplanten Sieg eingefahren. Die Gäste kamen gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Hanseaten unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw am Ende zu einem hart erkämpften 2:0 (0:0)-Erfolg.

Torschütze des Tages war Robert Lewandowski. In der 72. Minute beförderte der Pole den Ball mit dem Rücken zum Tor über die Linie. 180 Sekunden später war der Torjäger mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze erfolgreich (75.).

Bayern dominiert das Spiel

Zwar beherrschte der Titelverteidiger über weite Strecken Ball und Gegner, doch der Ball wollte lange einfach nicht über die Torlinie. In ihrem 900. Bundesliga-Heimspiel verlängerten die Norddeutschen damit eine Horrorserie von 13 Niederlagen hintereinander gegen die Bayern.

Bis zum Strafraum funktionierte die Ballzirkulation beim FC Bayern zunächst wie gewohnt, doch gefährlich vor das Tor kamen die Schützlinge von Trainer Carlo Ancelotti in den ersten 45 Minuten nur selten. In der sechsten Minute scheiterte Arjen Robben am neuen Werder-Torhüter Jiri Pavlenka, 60 Sekunden später traf Corentin Tolisso die Oberkante der Querlatte.

Zurück in der Startelf: Bayerns Arjen Robben (r.) erwehrt sich Werder-Zugang Ludwig Augustinsson.
Zurück in der Startelf: Bayerns Arjen Robben (r.) erwehrt sich Werder-Zugang Ludwig Augustinsson. © dpa

Augustinsson hat Bremer Führung auf dem Fuß

Die Bremer hatten in der ersten Halbzeit fünf starke Minuten, in denen Ludwig Augustinsson (29.) fast die überraschende Führung gelungen wäre. Bis zum Pausenpfiff übernahm aber der FCB das Kommando im mit 42.100 Zuschauern ausverkauften Weserstadion.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild vorerst kaum. Dominant, aber ohne zündende Einfälle, berannten die Münchner das Werder-Tor. Auch konkrete Torchancen blieben in dieser Phase aus. Ancelotti reagierte und ersetzte den häufig fahrig agierenden Robben durch Kingsley Coman (64.). Danach wurden die Offensivaktionen druckvoller, Werder wackelte mehr und mehr.

Neuer bei Comeback kaum gefordert

Einen weitgehend ruhigen Nachmittag erlebte Weltmeister Manuel Neuer. Bei seinem Comeback nach Mittelfußbruch war der Nationaltorhüter praktisch nicht ernsthaft gefordert.

Nicht zum Münchner Aufgebot zählte der abwanderungswillige Europameister Renato Sanches. "Er hat unseren Trainer darum gebeten, nicht im Kader zu sein, weil er einige Angebote hat. Ancelotti hat es erlaubt", sagte der neue Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic vor der Partie bei Sky.

Keeper Pavlenka sowie der neue Werder-Kapitän Thomas Delaney waren die stärksten Akteure bei den Grün-Weißen. Auf Seiten der Bayern überzeugten Doppel-Torschütze Lewandowski sowie Joshua Kimmich.

sid

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