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Tasci, Donovan und Co.: Die größten Transfer-Flops des FC Bayern

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München - Seit 31. August ist das Transferfenster geschlossen - und der FC Bayern hat nicht mehr kurzfristig zugeschlagen. Vielleicht auch besser so, denn so besteht nicht die Gefahr, einen Flop verpflichtet zu haben. Das kam in der Vergangenheit durchaus mal vor.

Serdar Tasci
1 / 16Serdar Tasci: Der ehemalige deutsche Nationalspieler kam in der Winterpause 2015/16 als Leihgabe von Spartak Moskau. Tasci sollte die Verletztenmisere in der Abwehr lindern, kam aber so gut wie nie zum Einsatz. © dpa
Sinan Kurt
2 / 16Sinan Kurt: Als Top-Talent mit vielen Vorschusslorbeeren wechselte der gebürtige Mönchengladbacher 2014 von der Borussia zu Bayern. Doch in München konnte Kurt die hohen Erwartungen nicht erfüllen, machte nur ein Bundesligaspiel und wechselte Anfang 2016 zur Hertha nach Berlin. © MIS
Jan Kirchhoff
3 / 16Jan Kirchhoff: Das Verteidigertalent aus Mainz sollte 2013 den Konkurrenzkampf in der Bayern-Defensive anheizen. Doch in seiner ersten Bayern-Hinrunde kam Kirchhoff nur auf sieben Bundesliga-Kurzeinsätze. In der Winterpause 2013/14 wurde er nach Schalke verliehen, hatte dort eineinhalb Jahre lang große Verletzungsprobleme. Die setzten sich nach der Rückkehr nach München fort. Seit der Winterpause 2015/16 spielt er für den FC Sunderland in der Premier League. © sampics / Stefan Matzke
Takashi Usami
4 / 16Takashi Usami: Er galt als DAS Fußballversprechen aus Asien schlechthin. Doch in München kam Takashi Usami nie richtig in Tritt. Der „Jugendspieler des Jahres 2010“ in Japan wurde bei seinem Bundesliga-Debüt im August 2011 ein- und gleich wieder ausgewechselt und kam danach nur zu zwei weiteren Einsätzen. Wechselte nach nur einer Saison zu Hoffenheim, wo der erhoffte Durchbruch ebenfalls ausblieb. © dpa
Nils Petersen
5 / 16Nils Petersen: Kam 2011 als Zweitliga-Torschützenkönig aus Cottbus zu den Bayern, die sich dann als eine Nummer zu groß für ihn herausstellten. Nach einer Saison mit neun, meistens kurzen Einsätzen in der Bundesliga und zwei Toren, ging Petersen nach Bremen. Sagt heute aber, dass ihn die Zeit bei Bayern fußballerisch entscheidend vorangebracht hat. © Christina Pahnke / sampics
Alexander Baumjohann
6 / 16Alexander Baumjohann: Der offensive Mittelfeldspieler konnte sich nur ein halbes Jahr lang in München halten. Baumjohann kam in der Hinrunde 2009 unter Louis van Gaal nur auf 91 Einsatzminuten in der Bundesliga und stand meistens nicht einmal im Profi-Kader. Schon zur Winterpause verkauften die Bayern den zuvor ablösefrei aus Mönchengladbach gekommenen Baumjohann nach Schalke. © picture-alliance/ dpa-tz/mm
Edson Braafheid
7 / 16Edson Braafheid: War einer der Wunschspieler, die Louis van Gaal zum Amtsantritt 2009 aus den Niederlanden mitbrachte. Doch das Vertrauen des Trainers konnte er nie wirklich bestätigen. Zwar spielte Braafheid in seiner ersten Bayern-Hinrunde immerhin neun Mal in der Bundesliga, doch schon nach einem halben Jahr wurde er an Celtic Glasgow verliehen. Auch nach seiner Rückkehr in der darauffolgenden Hinrunde konnte Braafheid keine Glanzlichter setzen und verließ den Verein im Januar 2011 in Richtung Hoffenheim. © MIS
Landon Donovan
8 / 16Landon Donovan: Jürgen Klinsmann wollte ihn unbedingt haben, den damals absoluten Topspieler der nordamerikanischen MLS. Donovan kam im Januar 2009 als Leihspieler aus Los Angeles, blieb nur etwas mehr als zwei Monate und konnte bei sechs Bundesliga-Kurzeinsätzen nicht überzeugen: 0 Tore, 0 Torvorlagen für den offensiven Mittelfeldspieler. © sampics-mzv
Breno
9 / 16Breno: Die Karriere des Brasilianers beim FC Bayern stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Breno war 2008 einer der gefragtesten Nachwuchsverteidiger der Welt. Doch es gab Gerüchte, dass der 18-Jährige bei seinem Alter geschummelt haben sollte. Richtig Fuß fasste er in der Folge nie, wurde immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. 2011 der traurige Höhepunkt: Der Brand in seiner Villa. Breno wird wegen Brandstiftung zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt, kommt im Dezember 2014 vorzeitig frei und spielt seitdem wieder in Brasilien. © picture-alliance/ dpa-tz/mm
Massimo Oddo
10 / 16Massimo Oddo: Der italienische Weltmeister kam 2008 als Leihgabe vom AC Mailand und diente vor allem als Integrationshilfe für Torjäger Luca Toni. Sportlich lief es für den Außenverteidiger Oddo nicht rund, nach einem Jahr war das Intermezzo in München wieder beendet. In Erinnerung blieb vor allem seine unglückliche Vorstellung bei der 0:4-Champions-League-Blamage in Barcelona. © MIS-mzv
Tim Borowski
11 / 16Tim Borowski: Kam als einer der Wunschspieler Jürgen Klinsmanns ablösefrei aus Bremen. Borowski hatte außer einem Doppelpack bei der 2:5-Niederlage gegen seinen Ex-Klub aber keine großen Momente in München. Schon nach einer Saison kehrte er zurück an die Weser und brachte immerhin noch einen kleinen Transfer-Erlös ein. © MIS-mzv
Jan Schlaudraff
12 / 16Jan Schlaudraff: Spielte die Bayern im DFB-Pokal-Achtelfinale 2006 mit Aachen schwindelig, erzielte den 4:2-Siegtreffer und wurde im Sommer 2007 verpflichtet. Schlaudraff brachte es in München aber nur auf acht Bundesliga-Kurzeinsätze ohne Torerfolg. Nach nur einer Saison der Wechsel nach Hannover, der bescherte den Bayern immerhin ein Transfer-Plus. © MIS
Marcell Jansen
13 / 16Marcell Jansen: Mit großen Erwartungen kam der Nachwuchsnationalspieler 2007 aus Mönchengladbach nach München. Zusammen mit Philipp Lahm sollte er für viele Jahre das Außenverteidiger-Gespann des FCB bilden. Doch Jansen machte nur 17 Bundesliga-Spiele für Bayern und war oft nicht einmal im Kader. Nach nur einer Saison verließ er den Verein und wurde beim Hamburger SV glücklicher. © MIS
Jose Ernesto Sosa
14 / 16Jose Ernesto Sosa: „Der kleine Prinz“ wechselte 2007 von Estudiantes de La Plata nach München und sollte Sebastian Deisler im rechten Mittelfeld ersetzen. Doch der Argentinier Sosa konnte sich bei den Bayern nie unverzichtbar machen - im Gegensatz zu Franck Ribery, der im selben Sommer nach München kam. In drei Spielzeiten kam Sosa auf 35 Bundesligaeinsätze und zwei Tore. Das große Versprechen, eines der Top-Talente Südamerikas zu sein, konnte er nie einlösen. © picture-alliance/ dpa-tz/mm
Lukas Podolski
15 / 16Lukas Podolski: Eines der größeren Missverständnisse der Bayern-Vereinsgeschichte. Podolski konnte beim Wechsel 2006 die Euphorie der Heim-WM nicht zu den Bayern mitnehmen. Er blieb in drei Spielzeiten in München konstant unter seinen Möglichkeiten und kehrte 2009 ohne bleibende Eindrücke auf dem Platz zu hinterlassen in seine Heimatstadt Köln zum FC zurück. © dpa-mm
Julio dos Santos
16 / 16Julio dos Santos: Er sollte in die Fußstapfen von Michael Ballack treten, doch die waren mehrere Nummern zu groß. Dos Santos kam im Januar 2006 aus Paraguay nach München, machte in seinem ersten Jahr aber nur fünf Bundesligaspiele mit 98 Minuten Einsatzzeit. Wurde danach auf eine Leih-Odyssee geschickt, die ihn zu Wolfsburg, Almeria und Gremio Porto Alegre nach Brasilien führte – aber nie mehr zurück zu den Münchnern. © dpa/dpaweb-mm

Nicht immer schlagen Bayern-Transfers so ein wie Franck Ribery, Robert Lewandowski oder Arjen Robben. In den vergangenen zehn Jahren gab es auch Spieler, die keine Erfolgsgeschichten schrieben. 

An die meisten Spieler in dieser Liste dürften sich nur Experten erinnern: Eine Zusammenstellung der größten Bayern-Fehleinkäufe der letzten zehn Jahre.

tr

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