Überlegungen vor dem Spiel gegen Hertha

Pep würde Bernat gerne pausieren lassen, aber ...

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Pep Guardiola (r.) mit Juan Bernat.

München - Seine kaputte Hose ist im Müll gelandet, verriet Pep Guardiola vor dem Spiel gegen Hertha BSC. Zudem gibt es verschiedene Neuigkeiten vom Bayern-Personal.

Am Wochenende kann der FC Bayern seine 25. Meisterschaft perfekt machen – doch wenn überhaupt, dann nur auf dem Sofa. Für ihre dritte Schale in Serie sind die Münchner – einen Sieg am Samstag (18.30 Uhr, Sky) gegen Hertha BSC vorausgesetzt – auf Gladbacher Schützenhilfe angewiesen, die gegen den VfL Wolfsburg nicht verlieren dürfen. Doch zwölf Punkte Vorsprung und eine um 31 Tore bessere Differenz lassen fünf Spieltage vor Ende niemanden mehr an dem Titel zweifeln. Pep Guardiola kann also schon mal seine Lederhose aus dem Schrank holen. Die ist immerhin wesentlich reißfester als seine Anzughose, die am Dienstag bei der Jubel-Explosion gegen Porto platzte. „Die Hose habe ich in den Müll geworfen“, verriet der Spanier. Am Samstag wird er wieder im feinen Zwirn an der Seitenlinie stehen. Die Anzüge gehen dem Coach nicht aus – im Gegensatz zu seinen Spielern. Nach der niederschmetternden Diagnose und dem drei- bis viermonatigen Ausfall von Holger Badstuber muss der Katalane gegen Hertha auch noch auf Rafinha verzichten. Der Brasilianer schleppt sich mit Adduktorenproblemen rum. Mit Blick auf das Pokalhalbfinale am Dienstag gegen Dortmund will Guardiola kein Risiko eingehen. „Natürlich wollen wir so schnell wie möglich Meister werden“, betonte der 44-Jährige, „aber ein bisschen haben wir auch schon das Spiel gegen Dortmund im Kopf.“

Deshalb würde er auch Dauerbrenner Juan Bernat gerne eine Pause gönnen, wenn es da nicht ein Problem gäbe. „Wer soll seine Position spielen?“, fragte Guardiola, der nach wie vor auf David Alaba verzichten muss. Auch Franck Ribéry und Arjen Robben werden gegen die Hauptstädter noch nicht im Kader stehen. „Bei Arjen wird es jeden Tag besser“, verriet Pep zwar, „aber er ist noch nicht bei 100 Prozent.“ Im Gegensatz zu Bastian Schweinsteiger. Der Vize-Kapitän steht nach überstandener Verletzung und Erkrankung wieder zur Verfügung. „Ich denke, er wird spielen“, sagte Guardiola. Ein Wiedersehen mit Thomas Kraft wird es übrigens nicht geben. Der Ex-Keeper des FCB zog sich eine Rippenprellung zu und blieb in Berlin.

sw

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