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Bayern schlägt auf dem Markt zu

Brazzos Shopping-Tour: Transfer-Geheimnisse gelüftet - Ein Schattenmann war entscheidend

Hasan Salihamidzic konnte kurz vor Transferschluss noch einmal viel Neues präsentieren. So lief der Deadline Day für den FC Bayern ab.

  • Der FC Bayern hat seinen Kader am Deadline Day noch einmal kräftig verstärkt.
  • Kader-Manager Hasan Salihamidzic zauberte viele neue Namen aus dem Hut.
  • Die tz erklärt, wie der Deadline-Day bei den verschiedenen Kandidaten ablief.
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Mücnehn - Hasan Salihamidzic und sein Handy waren in den vergangenen Tagen unzertrennlich. Daheim, im Büro, auf dem Trainingsplatz, kurz vor Anpfiff einer Bundesliga-Partie – der Sportvorstand des FC Bayern hatte im Minutentakt jemanden an der Strippe. Der Aufwand hat sich gelohnt: Pünktlich vor Schließung des deutschen Transferfensters konnte Salihamidzic mit Bouna Sarr (28/Rechtsverteidiger), Marc Roca (23/Mittelfeld), Douglas Costa (30/Flügelstürmer) und Eric Maxim Choupo-Moting (31/Sturm) der Öffentlichkeit und vor allem Trainer Hansi Flick vier Neuzugänge präsentieren – das 19-jährige Mittelfeld-Juwel Tiago Dantas noch nicht mit eingerechnet. Aber wie hat es der Sportvorstand geschafft, innerhalb kürzester Zeit so viele Neuzugänge nach München zu locken? Die tz erklärt: So lief Brazzos Shopping-Tour!

FC Bayern: Größter Trumpf für Salihamidzic war Chefscout Marco Neppe

Salihamidzics größter Trumpf war einmal mehr die Scouting-Abteilung um Chefscout Marco Neppe, die Brazzo unmittelbar nach seinem Amtsantritt im Sommer 2017 umstrukturierte. Der damalige Sportchef hatte eine Vision: jederzeit am Markt handlungsfähig zu sein. Das hat sich nun erneut ausgezahlt, denn die Scouts hatten einige Asse in ihren Ärmeln.

Hasan Salihamidzic ging für den FC Bayern in den Transfer-Endspurt in die Vollen.

So wie Marc Roca. Der Name des spanischen U 21-Europameisters stand schon seit Jahren auf dem Zettel von Salihamidzic und Neppe. Bei der U 21-Europameisterschaft in Italien vergangenes Jahr überzeugte der Sechser die Bayern dann vollumfänglich, es wurden erste Vorgespräche geführt – doch ein Transfer scheiterte wegen der festgeschrieben Ausstiegsklausel von Espanyol Barcelona von 40 Millionen Euro. Den Kontakt zu Roca ließen die Münchner trotzdem nie ganz abreißen. Darum konnten sie nach dem Abgang von Thiago zu Liverpool schnell reagieren, mussten durch den Espanyol-Abstieg deutlich weniger Ablöse zahlen und konnten Roca im zweiten Anlauf verpflichten. Auch Bouna Sarr war den Scouts nicht komplett unbekannt. Als Marseille zum Audi-Summit-Freundschaftsspiel am Bayern-Campus antrat, trumpfte der Rechtsverteidiger in der ersten Hälfte auf – vor den Augen von Salihamidzic und Neppe, die sich den Namen merkten.

Douglas Costa/FC Bayern: Gute Beziehung zu Juve und Berater war wichtig

Weniger gefragt war die Scouting-Abteilung beim Leihgeschäft von Douglas Costa. Immerhin weiß man in München, was man am Brasilianer hat. Hilfreich waren für die gebührenfreie Leihe (Bayern zahlt nur das Gehalt des Spielers) nicht nur die guten Beziehungen von Salihamidzic und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge zu Juventus Turin, sondern auch der kurze Draht zu Spielervermittler Giovanni Branchini. Der „Schattenmann“ des FCB hat schon so einige Transfers in München vorangetrieben und half unter anderem bei der Verpflichtung von Pep Guardiola als Bayern-Trainer. Und Costa wird offiziell von Branchini als Berater betreut.

Und wie lief das bei Eric Maxim Choupo-Moting? Sein Vertrag in Paris wurde nicht verlängert. Daher war der Stürmer im Sommer ablösefrei zu haben, und das finanzielle Risiko war dementsprechend gering. Das wussten auch die Bayern – und schnappten zu. - Manuel Bonke

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa

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