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Stimmen zum Bayern-Sieg gegen Mainz

Brazzo-Hammer nach Mainz: „Das interessiert mich doch nicht, was der Uli Hoeneß gesagt hat“

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Sportdirektor Hasan Salihamidzic äußerte sich nach der Partie gegen Mainz. 

Die Bayern haben gegen Mainz souverän gesiegt. Sportdirektor Hasan Salihamidzic zeigte sich nach der Partie jedoch verstimmt. 

Update vom 18. März 2019, 12.35 Uhr: Auch Sportdirektor Hasan Salihamidzic beantwortete am späten Sonntagabend Fragen zum Spiel und dem FC Bayern. Wie Sport1 protokolliert, äußerte sich Salihamidzic im Gespräch mit Journalisten in der Mixed Zone besonders mit Blick auf Uli Hoeneß arg verstimmt. Zunächst lobte der Sportdirektor noch die Leistung von James im Spiel gegen Mainz: „Das ist heute großartig gewesen. Das war ein sehr, sehr gutes Spiel von James. Wirklich gut“, reagierte der 42-Jährige beim Stichwort Hoeneß äußerst direkt. 

Auf Uli Hoeneß und dessen Meinung angesprochen erwiderte Salihamidzic offenbar: „Was sagen Sie mir immer, was der Uli Hoeneß gesagt hat? Das interessiert mich doch nicht, was der Uli Hoeneß gesagt hat. Jede Frage fängt mit Uli Hoeneß an. Uli Hoeneß, Uli Hoeneß. Wollt Ihr mich was fragen? Wenn der Uli Hoeneß was sagt, dann fragt doch Uli Hoeneß alles. Ich will doch nicht Uli Hoeneß' Aussagen kommentieren. Das interessiert mich doch nicht.“

Als Salihamidzic dann erneut auf eine Aussage Uli Hoeneß angesprochen wird, verdeutlicht der 42-Jährige: „Ich habe doch gesagt, dass es mich nicht interessiert, was der Uli Hoeneß…“ Als ein Journalist danach die Frage nach dem Verantwortlichen für einen möglichen Verkauf James‘ anspricht, fragt Hasan Salihamidzic verdutzt: „Sie machen sich lustig, oder? Also. Dann setzen sich natürlich Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge, Niko Kovac und Hasan Salihamidzic zusammen und entscheiden. Wir sind Bayern München, da entscheiden alle zusammen.“

Video: Timo Werner im Gespräch

„Unter vier Augen“: Hoeneß und Müller geben Details zu Löw preis 

München - Die Bayern haben sich bestens vom Champions-League-Aus gegen Liverpool erholt und fertigen Mainz mit 6:0 ab. Wir haben die Stimmen zum Spiel.

Niko Kovac, Trainer FC Bayern, über

... das Spiel: „Das war sehr wichtig heute. Wir haben gezeigt, dass wir es weggesteckt haben und es können. Dass wir wieder Erster sind, freut uns.“

... die Dominanz: „Man hat viel Esprit und Spielwitz gesehen. Das Ergebnis war in der Höhe verdient. Es ist nicht immer Liverpool, heute war es Mainz. Kompliment an meine Jungs.“

... ob er die Mannschaft nach Liverpool aufbauen musste: "Natürlich. Wir haben darüber gesprochen und ich habe die Gesichter gesehen, die nicht gerade glücklich aussahen. Einen Tag frei hat die Mannschaft dann bekommen und sie sahen jetzt sehr viel besser aus, als noch nach dem Spiel."

... das Fernduell mit Dortmund: „Mannschaften, die viel Vorsprung haben, können sich mal etwas erlauben, wir können das jetzt nicht. Ich hoffe und ich glaube auch, dass das gar nicht so schlecht ist, dass wir so nah dran sind. Die Spannung wird oben gehalten, nicht nur für die Bundesliga, sondern auch für den Pokal.“

... James: „Es freut mich für ihn, dass er drei Tore gemacht hat. Er hat dann seinen verdienten Applaus bekommen. Er macht es gut. Mehr will ich dazu nicht sagen, sonst wird das überinterpretiert.“

... ob nun das nächste Schützenfest gegen Freiburg folgt: „So einfach ist es nicht. Wir wollen gegen Freiburg, Heidenheim und Dortmund eine gute Figur abgeben.“

... was er den Kritikern entgegenhalte, die daran zweifeln, ob er der richtige als Bayern-Trainer sei: (mit ironischem Unterton) "Gar nichts. Werden wahrscheinlich recht haben."

... Javi Martinez und Serge Gnabry (vor dem Spiel): "Er hatte heute noch Schwindelgefühle, hat sich nicht gut gefühlt und deswegen dürfen wir da kein Risiko eingehen. Es ist eine Schädelprellung, die sehr schmerzhaft ist. Serge ist erkrankt. Er wird bei der Nationalmannschaft für das erste Spiel wahrscheinlich keine Alternative sein.

Uli Hoeneß, Bayern-Präsident, über

... die Form und das Liverpool-Spiel: „Ich finde, dass wir seit drei Monaten guten Fußball spielen. Am Mittwoch haben wir sehr schwach und mit zu wenig Mumm gespielt. Dann zu sagen, der FC Bayern sei international nicht konkurrenzfähig, ist mir viel zu weit hergeholt.“

... James: „James hat heute sehr gut gespielt und wir müssen das in der Gesamtbetrachtung am Ende entscheiden, ob man das macht oder nicht. Aber im Großen und Ganzen ist das ein großartiger Spieler und schlussendlich muss der Trainer auch sagen, was er will.“

... Joachim Löw: „Ich habe mich entschlossen, das Thema mit Jogi Löw unter vier Augen zu besprechen.“

... ob er traurig wegen der Länderspielpause sei, weil erst danach das Dortmund-Spiel kommt: „Nein. Ich sehe immer die Mitte zwischen heute und Dortmund.“ 

... das Thema Klub-WM:Die Klub-Weltmeisterschaft finde ich super. Dieser Confederations Cup ist für die Katz, deswegen, Club-WM mit tollen Mannschaften, alle vier Jahre statt Confederations Cup, wunderbar. Die WM aufzublähen halte ich dagegen für einen großen Schwachsinn."

Thomas Müller, FC Bayern, über

... das Spiel: „Wir wollten auf jeden Fall ein gutes Spiel machen. Wir hatten uns aufgrund des Mittwochs viel vorgenommen. Wir wollten gleich zurückschlagen, nachdem Dortmund gewonnen hat. Der Fokus ist jetzt voll auf der Bundesliga. Wir waren drückend überlegen, bin froh das wir so gut reingekommen sind ins Spiel. Es macht einfach Spaß, wie wir heute gespielt haben. Für Mainz war es nicht einfach.“

... ob Freiburg der nächste Sparringspartner wird: „Wir wollen den Ball schön flach halten. Freiburg wird uns unangenehm entgegentreten, Herr Streich wird dafür sorgen.“

... das Fernduell mit Dortmund: „Die letzten drei Spiele waren schon eine Duftmarke.. Wir sind gut in Form das waren anstrengende Wochen. Wir sind natürlich heiß auf das Duell mit dem BVB. Es war gut, dass wir mal was fürs Torverhältnis getan haben.

... die Ausbootung durch Löw: „Wir drei Spieler haben jetzt mal mehr Zeit für unsere Frauen. Wir werden uns voll auf den Verein fokussieren. Es bleibt uns nichts anderes übrig. Wir haben mit den Bayern noch große Ziele und einen extrem spannenden Meisterschaftskampf.“

... nach einer Nachfrage, ob er noch einmal mit Löw gesprochen hat: „Ich muss ja nicht alles über die Presse kundtun. Ich habe mich einmal umfangreich geäußert und des Rest lassen wir dahingestellt.“

... ein mögliches Nationalelf-Comeback: „Wir konzentrieren uns darauf, gute Leistungen zu bringen. Was in einem Jahr oder in zwei passiert, weiß man nicht.“

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Dietmar Hamann, Sky-Experte, über

... das Spiel: „Das war sehr überzeugend. Der Gegner hat es ihnen leicht gemacht, trotzdem musst du die sechs Tore erstmal schießen. Sie werden alles daran setzen, jetzt die beiden anderen Titel zu holen.“

... James: „Ich bin im Zwiespalt. Gegen Liverpool hatte er große Probleme, längere Distanzen zurückzulegen. Gutes Spiel heute, nicht sehr gut am Mittwoch. Ich würde ihn an ihrer Stelle nicht behalten.“

... Bayerns Stellung in Deutschland und in Europa: „Früher hat der FC Bayern gerufen, da sind die Spieler gekommen. Du hast heute kein Monopol mehr. In der zweiten Halbzeit gegen Liverpool war es ernüchternd. Ich muss ein vernichtendes Urteil fällen. Sie haben sich keine Chancen herausgespielt. Da war keiner in der Lage, mal einen Spieler auszuspielen. Ob du mit Thiago und James die Champions League gewinnst, wage ich zu bezweifeln. Das Ausscheiden hatte mehr mit der Qualität des Kaders als mit der Qualität des Trainers zu tun.“

Sandro Schwarz, Trainer Mainz 05, über

... was Mainz falsch gemacht hat: "Im Prinzip dann gerade zweite Halbzeit alles. Wir haben ein frühes Gegentor bekommen und hatten dann ab der 15. Minute bis zur 30 Minute ganz gute Momente in unserem Spiel nach vorne. Aber im Großen und Ganzen war das dann zu wenig, zu viel begleitet, ohne richtig zuzustechen."

... zu Niko Kovac: "Ich kenne ihn aus der Zeit von Eintracht Frankfurt. Ich wohne in Frankfurt. Dementsprechend waren es kurze Wege für den einen oder anderen Abend, den wir gemeinsam hatten. Wir sind befreundet, deswegen freuen wir uns, dass wir uns heute seit Langem mal wieder gesehen haben."

... die Mainzer Herangehensweise: „Du musst attackieren, doppeln. Die Gegentore waren zu einfach. Beim dritten Gegentor werden wir ausgekontert. Das war viel zu passiv.“

... Bayerns Liverpool-Spiel: "Du analysierst das natürlich, das Heimspiel gegen Liverpool. Trotz allem ist es relativ schwierig, dort eine Schablone draufzulegen, wie es Liverpool gemacht hat und wie wir es angehen wollen. Wir brauchen heute alles. Wir müssen sehr gut verteidigen, aber auch eine große Lust haben, wenn wir den Ball haben, ins letzte Drittel reinkommen zu wollen und wir brauchen die Überzeugung in den Abschlüssen."

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Kommentare

offline
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...verständlich,...Brazzole ist genervt von Ulis großspurigen nicht erfüllbaren Ankündigungen...die er jetzt ausbaden muss...😄

Kassel99Antwort
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Das heißt gute Spieler halten sich nicht an die Taktik des Trainers? Diese These halte ich aber für mehr als gewagt. Die Spieler sollen also Retten wenn der Trainer das falsche Vorgibt? Warum dann nicht gleichen einen Trainer holen, der nicht solche dummen Taktiken ausgibt? Bei Kovac sind immer die anderen Schuld wenn er verliert und er gibt nie zu wenn er es verkackt hat. Schon mal aufgefallen? Wenn er gewinnt war es seine Taktik, wenn er verliert waren es die Spieler. Das ist unsympathisch und zeugt nicht gerade von Größe.

Andere Trainer stellen sich auch noch vor die Mannschaft OBWOHL sie nichts falsche gemacht haben. DAS hat Format. Dafür ist Kovac zu selbstverliebt. Bei der kroatischen Nationalmannschaft soll ihm auch genau so ein Verhalten zum Verhängnis geworden sein. Das läßt sich heute kein Spieler mehr lang gefallen als Buhmann dazustehen obwohl der Trainer taktisch nichts drauf hat.

Kassel99Antwort
(0)(0)

Offensichtlich hat der Trainer den Spielern bei diesen drei Spielen wohl nicht verboten durch die Mitte zu spielen, son sind nämlich die meisten Tore vorbereitet worden. Und es wurde auch nicht angeordnet nur mit 3 Spielern nach vorne zu gehen, weil Kovac die Buchse voll hatte. ;-)

Der KSV hat aus gutem Grund kaum noch Fans. Genauso ein Chaosverein wie die blauen Löwen.