Starke Innenverteidigung beim FC Bayern

Kimmstuber hält den Laden dicht

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Joshua Kimmich im Zweikampf mit Leverkusens Calhanoglu (r.).

Leverkusen - Dafür, dass aktuell die halbe Abwehr in der Krankenstation liegt, funktioniert die Hintermannschaft des Rekordmeisters mehr als passabel.

Wie schon gegen Hoffenheim (2:0) ließ Trainer Pep Guardiola auch am Samstag in Leverkusen wieder das Duo Joshua Kimmich und Holger Badstuber in der Abwehrmitte ran, mit dem Resultat: Wieder zu null!

Ein großes Lob vom Trainer bekam einmal mehr der etatmäßige Mittelfeldspieler Kimmich, der solide agierte. Guardiola: „Als Innenverteidiger hat er überragend gespielt. Chicharito und Kießling hatten beide keine Torchance. Es war erst sein zweites Spiel als Innenverteidiger. Großes Kompliment für ihn, er hat es sehr gut gemacht.“ Sah sein Kollege in der Innenverteidigung genauso. Badstuber: „Bis jetzt klappt es gut. Leider fehlen einige, die dahin gehören, aber Joshua macht das ordentlich.“

Doch nicht nur bei Bayern, auch in den Reihen der Leverkusener machte ein Innenverteidiger auf sich aufmerksam: Jonathan Tah. „Ein hoffnungsvoller Spieler“, urteilte Lothar Matthäus bei Sky und brachte Tah bereits mit dem DFB in Verbindung. Wohl auch, weil Thomas Schneider am Samstag im Stadion war. Dabei ist es nicht das erste Mal, dass der Löw-Vize den 19-Jährigen mit ivorischen Wurzeln beobachtet: Mitte Dezember war Schneider schon beim Duell zwischen Ingolstadt und Leverkusen (0:1) dabei.

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