FCB-Jungprofis sollen öfter in der 3. Liga spielen

Der FC Bayern München II soll häufig Verstärkung bekommen

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Mickaël Cuisance ist ein Beispiel für die Idee von Karl-Heinz Rummenigge.

Der deutsche Fußball-Rekordmeister FC Bayern will seine Jungprofis regelmäßig mit der zweiten Mannschaft in der 3. Liga auflaufen lassen, um ihnen Spielpraxis zu geben.

München – Das erklärte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge.

„In der 3. Liga sind unsere vielversprechenden Talente wesentlich mehr gefordert als in der Regionalliga Bayern“, sagte Rummenigge und erinnerte an die Spieler Alphonso Davies und Michael Cuisance, die am Samstag im Profi-Kader gegen den 1. FC Köln standen und tags darauf für die Amateure gegen den FC Ingolstadt aufliefen. Neben den beiden kam auch Fiete Arp schon in der 3. Liga zum Einsatz.

„Das sind junge Talente, und für sie ist es wichtig, dass sie in einer gewissen Kontinuität spielen. Nur so können sie sich entwickeln“, ergänzte Rummenigge. „Bei der Qualität des Kaders unserer Profi-Mannschaft ist das nicht ganz so einfach. Daher ist es entscheidend, dass wir in der 3. Liga spielen.“

Als zweite Möglichkeit erwähnte der Vorstandschef Ausleihen oder Deals mit Rückkaufrecht, denn „wenn einer das Talent für die 2. oder 1. Liga hat, darf man ihm das nicht verweigern, sondern muss Lösungsansätze finden“. Ehemalige und aktuelle Leistungsträger wie Philipp Lahm und David Alaba oder zuletzt Serge Gnabry hatte der FC Bayern auch verliehen.  dpa

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