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Aufstiegstraum geplatzt: FC Bayern II unterliegt Wacker Burghausen deutlich

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Von: Paul Ruser

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Lange Gesichter: Der FC Bayern II gerät gegen Wacker Burghausen gehörig unter die Räder.
Lange Gesichter: Der FC Bayern II gerät gegen Wacker Burghausen gehörig unter die Räder. © IMAGO/Sven Leifer

Der FC Bayern München II kassierte eine herbe Niederlage gegen den SV Wacker Burghausen. Damit ist der Aufstiegstraum der kleinen Bayern geplatzt. Der Ticker.

Vorbericht: München/Burghausen - FC Bayern München II gegen den SV Wacker Burghausen - der Zweite empfängt den Vierten. Was unter der Saison normalerweise für Spannung sorgt und ein Topspiel ankündigt, verfehlt seine Wirkung im Saison-Schlussspurt der Regionalliga Bayern aber deutlich. Zumindest für die Gäste aus Burghausen. Denn die haben mit 61 Punkten satte 24 weniger als die Gastgeber aus München. Folglich hat der Sportverein weder mit den Auf- noch den Abstiegsplätzen zu tun und kann befreit aufspielen. Dennoch: Die Burghausener wollen den Münchnern ihre minimalen Aufstiegschancen aber nicht schenken. Karl-Heinz Fenk, der Sportliche Leiter des SV, zeigt sich vor dem Spiel kampfeslustig: „Wir sind richtig heiß auf dieses Spiel. Zu Gast im altehrwürdigen Grünwalder Stadion beim FC Bayern II, das wird eine große Herausforderung für uns. Die Jungs sind super drauf, und ich bin mir sicher, dass wir etwas mitnehmen werden. Schließlich wollen wir uns noch Platz drei sichern.“

Martín Demichelis und seine Schützlinge müssen sich somit auf eine motivierte Truppe aus Burghausen einstellen, um die drei Zähler in der bayerischen Landeshauptstadt zu behalten. Die Faktenlage ist klar: Die kleinen Bayern konnten in der laufenden Saison 85 Punkte sammeln, die Konkurrenz aus Bayreuth fünf womöglich entscheidende mehr. Die Zweite des FCB muss somit seine letzten beiden Regionalliga-Spiele gewinnen, der Ex-Klub von Löwen-Legende Michi Hofmann hingegen darf keines gewinnen. Neben der sportlichen Aufgabe wird das Grünwalder Stadion mitsamt seinen Zuschauer auch emotionale Gefühle verspüren: die beiden Routiniers Nico Feldhahn und Maxi Welzmüller werden heute das letzte Mal auf dem heimischen Grund zu sehen sein. Während Kapitän Feldhahn seine Karriere beendet, verlässt Welzmüller den Verein auf der Suche nach einer neuen sportlichen Herausforderung. (Paul Ruser)

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