„Wir werden viel machen“

Hoeneß zählt seine Spieler an: 200 Millionen für neuen FC-Bayern-Kader?

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Hat einen harten Umbruch angekündigt: Uli Hoeneß.

Uli Hoeneß will den Umbruch an der Säbener Straße vollführen – mit allem, was dazugehört. Heißt im Klartext: Es sollen nicht nur neue Stars geholt, sondern auch altverdiente Spieler ausgemistet werden.

München - „Man muss den Spielern schon sagen, dass sie die nächsten drei, vier Monate unter Druck sind“, betonte der FCB-Präsident im kicker. Dann müsse man sehen, „wer zu gebrauchen ist, und wer nicht“. Hoeneß knallhart!

Hoeneß: In FC-Bayern-Mannschaft fehlt letzter Durchsetzungswille

Wer überzeugt, darf bleiben und den Umbruch vorantreiben: „Es kommt darauf an, wie sie spielen“, stellte Hoeneß klar. Zehn Prozent Durchsetzungswille fehlen derzeit laut dem 66-Jährigen bei der Mannschaft. Gleichzeitig wiederholt Hoeneß seinen Plan, 2019 für neue Stars tief in die Tasche zu greifen: „Wir werden da viel machen.“

Leidenschaft, Tempo und Erfolgshunger sind Eigenschaften, die die Neuen einbringen sollen. So wie Benjamin Pavard: Dass der Weltmeister im Sommer aus Stuttgart kommt, ist ein offenes Geheimnis. Ansonsten sollen die Blicke der FCB-Verantwortlichen vor allem nach Frankfurt gehen. Neben Ante Rebic wird dort auch bei Luka Jovic genau hingeschaut. Auch denkbar: Kai Havertz (Bayer Leverkusen) und Kevin Vogt (Hoffenheim). Laut kicker sind Investitionen von 200 Millionen Euro denkbar.

Video: Uli Hoeneß spricht von Rücktritt

FC-Bayern-Team „ein bisschen in die Jahre gekommen“

Pünktlich zu den Hoeneß-Aussagen tauchte am Donnerstag in England die Meldung auf, dass der Rekordmeister Aaron Ramsey vom FC Arsenal verpflichten wolle: Laut Independent habe es in den Gesprächen zwischen den Bayern und Ramsey den Durchbruch gegeben. Der Vertrag des Walisers läuft am Saisonende aus, der 27-Jährige ist ablösefrei zu haben. Auch Juventus Turin und der FC Barcelona sollen an einer Verpflichtung interessiert gewesen sein.

Neue Spieler nach München zu holen, wäre ganz nach dem Geschmack von Kingsley Coman. Der Franzose äußerte am Mittwoch leise Kritik an der Altersstruktur des Kaders: „Wir haben eine sehr gute Mannschaft. Aber es stimmt: Sie ist ein bisschen in die Jahre gekommen. Zur rechten Zeit muss man dann über neue Spieler nachdenken.“

Wagner hat keine Angst vor Umbruch beim FC Bayern München

Noch sehen die Spieler den Umbruch gelassen. Zumindest, wenn man Sandro Wagner Glauben schenkt: „Ich habe keine Angst vor einem Umbruch. Und ich denke, die anderen Spieler auch nicht.“ Die aktuelle Truppe sei noch immer „die mit Abstand beste in Deutschland“. Dortmund ist in den Augen des Ex-Nationalspielers „nicht die Übermannschaft“. Doch trotzdem sind es die Schwarz-Gelben, die mit ihrer aktuellen Art und Weise, Fußball zu spielen, und ihrem Sieben-Punkte-Vorsprung die endgültigen Umbruchs-Gedanken beim FC Bayern mit eingeleitet haben. Allen voran bei Uli Hoeneß.

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