Spanier ganz ehrlich

Bernat im tz-Interview: "So kann man uns wehtun!"

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Peps Dauerbrenner über links: Juan Bernat.

München - Zwei Konter, zwei Kisten! Bei Gegenzügen sieht der FCB nach wie vor schlecht aus. Wie man das vor den wichtigen Wochen der Saison in den Griff kriegen will? Die tz fragte bei Juan Bernat (22) nach.

Herr Bernat, wie sehr wurmt Sie die 0:2-Pleite gegen Gladbach?

Bernat: Sehr! Es war ein wichtiges Spiel, weil wir nach dem Remis von Wolfsburg unseren Vorsprung hätten ausbauen können. Gladbach hat sehr defensiv agiert. Wir wussten, dass sie auch sehr konterstark sind, was sich vor allem in Hälfte zwei bewahrheitet hat.

Vor allem bei Kontern brennt es hinten oftmals lichterloh…

Bernat: Wir sind uns bewusst, dass das eine Gefahr für uns darstellt. Wir versammeln uns mit vielen Spielern in der gegnerischen Hälfte, haben die meiste Zeit über den Ball, da kann man uns per Konter wehtun.

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Wie kann man das in den Griff bekommen?

Bernat: Wir arbeiten im Training daran. Ein Beispiel: Befinden wir uns mit dem Ball auf einer Seite, muss auf der anderen ein Spieler von uns absichern. Nur so geht’s!

Ist man mit einer Sechs konteranfälliger als mit zwei?

Bernat: Mit dem System hat das in meinen Augen eher wenig zu tun. Wir müssen einfach immer ein wachsames Auge darauf haben, vor allem wenn der Gegner über schnelle Spitzen verfügt. Diese Absicherungen, von denen ich eben gesprochen habe, sind da gefragt.

Vor allem wenn es in der Königsklasse gegen pfeilschnelle Teams wie Real oder Porto geht.

Bernat: Vor allem Real ist da brandgefährlich mit den drei schnellen Spitzen. Da muss man aufpassen. Aber auch in Deutschland spielen viele Mannschaften so gegen uns, und wir wissen, dass sie uns auf diese Art auch wehtun können.

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Jetzt geht es aber erst mal zum Nationalteam.

Bernat: Das macht mich überglücklich. Wenn man für die Selección nominiert wird, heißt das, dass man im Klub gute Arbeit leistet hat. Es ist der Lohn dafür.

Danach geht’s gleich nach Dortmund.

Bernat: Der deutsche Clásico – ein wichtiges und schönes Spiel! Vor allem nach dieser Pleite wollen wir dort wieder einen Dreier einfahren!

Interview: lop

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