Nur ein Spiel für die Profis

FC Bayern: Einstiges Mega-Talent Arp auf dem Absprung? Zweitligist schmiedet Millionen-Plan

Jann-Fiete Arp könnte den FC Bayern nach dieser Saison verlassen.
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Jann-Fiete Arp könnte den FC Bayern nach dieser Saison verlassen.

Jann-Fiete Arp kam als Sturm-Juwel zum FC Bayern, mittlerweile gehört er nicht mal mehr dem Profi-Kader an. Nun bahnt sich ein Wechsel zu Hannover 96 an.

München - Jann-Fiete Arp kam nie so richtig an beim FC Bayern. Der frühere Wunderstürmer vom HSV könnte schon bald in den hohen Norden zurückkehren.

Arp wechselte im Sommer 2019 für drei Millionen Euro Ablöse vom Hamburger SV an die Säbener Straße. Der Stürmer galt als großes Versprechen für die Zukunft. Beim HSV wurde Arp schon als Nachfolger von Uwe Seeler bejubelt. Mit nur 17 Jahren feierte er sein Debüt bei den Profis und wurde kurze Zeit später zum jüngsten Bundesliga-Torschützen der Hamburger Vereinsgeschichte. In den Junioren-Nationalmannschaften erzielte der Gewinner der Fritz-Walter-Medaille von 2017 in 28 Einsätzen 20 Tore.

FC Bayern: Was ist aus Sturm-Juwel Jann-Fiete Arp geworden?

Halb Europa jagte das Sturm-Juwel, doch der FC Bayern bekam den Zuschlag. Fast zwei Jahre später ist Ernüchterung eingekehrt, die Hoffnungen haben sich weder für den ambitionierten Klub noch für den hochtalentierten Spieler erfüllt. Arp kam nur einmal für die FCB-Profis zum Einsatz. In der ersten Pokalrunde gegen Düren letzten Oktober durfte Arp für 13 Minuten ran und das nur, weil viele Nationalspieler erst kurz zuvor bei ihren Nationalmannschaften gefordert waren.

Der 21-Jährige gehört mittlerweile nicht mehr zum Profi-Kader. In der aktuellen Saison kommt er in 22 Drittligaspielen für die zweite Mannschaft auf drei Tore. Im Sommer könnten sich die Wege trennen - zumindest vorerst.

FC Bayern: Arp vor Wechsel? Hannover zeigt Interesse

Hannover 96 soll bei seiner Stürmersuche Interesse an Arp bekundet haben, wie die Bild berichtet. Er könne sich einen Wechsel vorstellen, heißt es. Das habe Hannover bereits bei Arps Beratern in Erfahrung gebracht. 96-Sportchef Gerry Zuber stand bereits in Kontakt mit Arps Hamburger Management „T21plus“ mit Ex-Hannover-Spieler Jürgen Milewski als Chef - jedoch nicht wegen dem Bayern-Spieler. Der Transfer von Sebastian Ernst aus Fürth für den Sommer wurde fixiert. Gut möglich aber, dass es in den Gesprächen auch um die Personalie Arp ging.

Der Deal hat nur einen Haken. Arp besitzt in München noch einen Vertrag bis 2024 und streicht angeblich fünf Millionen Euro pro Jahr ein. Klar, dass sich die Niedersachsen solche Summen nicht leisten können. Erst Recht nicht als Zweitligist, auch in der kommenden Saison droht angesichts 11 Punkten Rückstand auf die Aufstiegsränge ein weiteres Jahr in der 2. Liga. Zudem plant Hannover offenbar mit einer Gehalts-Obergrenze von 500.000 Euro pro Jahr. Arp müsste also auf viel Geld verzichten und die Bayern wohl einen Teil des Gehalts übernehmen, falls es zu einem Leihgeschäft kommt.

In Hannover, nur 132 Kilometer Luftlinie von seiner alten Heimat Hamburg entfernt, könnte Arp wieder aufblühen. Und wer weiß, vielleicht gelingt dem Stürmer dann bei einer möglichen Rückkehr in den Süden im zweiten Anlauf der Durchbruch beim FC Bayern. (ck)

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