Seine eigene Zukunft ist weiter unklar

Boateng lobt Teenie-Nachfolger beim FC Bayern: „Riesenpotenzial“ - doch „Flüchtigkeitsfehler wie ich früher“

Er verlässt den FC Bayern, aber hat warme Worte für seinen Ex-Mitspieler: Jerome Boateng (r.) lobt Tanguy Nianzou.
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Er verlässt den FC Bayern, aber hat warme Worte für seinen Ex-Mitspieler: Jerome Boateng (r.) lobt Tanguy Nianzou.

Auch in seinem letzten Jahr beim FC Bayern sicherte sich Jerome Boateng erneut die deutsche Meisterschaft. Seine Zukunft ist unklar - doch zum Abschied lobt er einen jungen Ex-Kollegen.

München - Er selbst verlässt den FC Bayern - doch für einen seiner Ex-Kollegen sieht er eine goldene Zukunft. Jerome Boateng lobt den Franzosen Tanguy Nianzou in höchsten Tönen.

„Er ist auch schnell und zweikampfstark, er erkennt Situationen. Er ist sogar kopfballstärker, als ich es in seinem Alter war. Der Junge hat ein Riesenpotenzial, ein Top-Verteidiger zu werden“, sagte Boateng über den 18-Jährigen

Jerome Boateng lobt Tanguy Nianzou, aber sieht Gemeinsamkeit: „Flüchtigkeitsfehler wie ich früher“

Klar aber sei auch, dass Nianzou, der in seine zweite Bayern-Saison geht, noch viel zu lernen habe: „Man sieht auch, dass er noch Flüchtigkeitsfehler macht, so wie ich früher.“

Wohin es ihn selbst verschlägt, weiß der Weltmeister von 2014 noch nicht:. „Ich habe noch keine Ahnung, wo es hingeht, aber schon eine klare Vorstellung. Ich lasse das aber auf mich zukommen“, sagte der frühere Nationalspieler im Interview dem Münchner Vereinsmagazin „51“.

Jerome Boateng über seinen Abschied vom FC Bayern: „Bin auch traurig“

Boateng hat noch Hunger: „Ich bin super durch die Saison gekommen, musste kein Spiel wegen einer Verletzung aussetzen. In der Verfassung kann ich auf jeden Fall noch zwei, drei Jahre auf Top-Niveau spielen.“

Die erneute Meisterschaft sei für ihn „ein toller Abschluss“ gewesen, resümierte der 32-Jährige nun, aber natürlich sei er „auch traurig“. Sein Vertrag wurde nicht verlängert. 2011 war er von Manchester City an die Isar gewechselt und wurde seitdem nicht nur Weltmeister, sondern 2016 auch Deutschlands „Fußballer des Jahres“ sowie zweimaliger Triple-Sieger. (cg mit dpa)

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