Salihamidzic hat keine guten Nachrichten

Kein neuer Vertrag! Beim FC Bayern ist für Boateng kein Platz mehr - Bosse haben Vierer-Plan

Jerome Boateng ist unter Trainer Hansi Flick Stammspieler. Doch beim FC Bayern hat er trotzdem keine Zukunft. Die Münchner planen in der Innenverteidigung anders.

München - Bei keinem anderen Spieler des FC Bayern München ist die Zukunft ungewisser als von Jerome Boateng. Lange ließ auch David Alaba die Bosse zappeln, doch inzwischen steht fest, dass der Österreicher den Rekordmeister am Saisonende verlassen wird. Wohin er wechselt, ist noch nicht klar. Real Madrid galt lange als die favorisierte Adresse, doch nun soll auch der FC Barcelona in den Poker um Alaba eingestiegen sein.

Während die Verantwortlichen des FC Bayern versuchten, Alaba mit einer Erhöhung des Gehalts dazu zu bewegen, seinen im Sommer auslaufenden Vertrag zu verlängern, sieht die Sache bei Boateng anders aus. Seit Langem wartet der Innenverteidiger, dessen Vertrag ebenfalls am Ende der Saison ausläuft, auf ein Signal der Bosse. Doch es kam keines.

FC Bayern München: Jerome Boateng ist unter Hansi Flick Stammspieler und muss dennoch gehen

Und offenbar wird auch keines mehr kommen. Boateng ist in dieser Saison unter Trainer Hansi Flick zwar Stammspieler, lieferte zuletzt gegen Werder Bremen eine solide Leistung ab, doch auf seine Dienste scheinen die Münchner nicht mehr setzen zu wollen. Die Bild schreibt, dass Boatengs Vertrag nicht verlängert werden soll. Auch Sport1 hat diese Informationen.

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte Boateng gegenüber dem Sportsender Anfang Februar eine „zufriedenstellende Saison“ attestiert, er müsse sich aufgrund seines Alters jedoch gedulden. Auch sein opulentes Gehalt von kolportierten zehn Millionen Euro pro Jahr dürften die Bayern zur Trennung bewegen.

Jerome Boateng muss FC Bayern verlassen: Finales Gespräch Ende März oder Anfang April

Jetzt ist es Mitte März und die Würfel sind gefallen. Boateng muss die Bayern, die offenbar an Saul Niguez von Atletico Madrid dran sind, verlassen. Wie Sport1 weiter berichtet, planen die Münchner in der Innenverteidigung mit dem Quartett Lucas Hernández, Niklas Süle, Tanguy Nianzou und Dayot Upamecano, der zur neuen Saison von RB Leipzig zum FC Bayern kommt. Linksverteidiger Omar Richards könne außerdem in der Zentrale aushelfen.

Ende 2019 hatte FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic gesagt, zu einem vernünftigen Zeitpunkt mit Boateng und seinem Manager sprechen und eine faire Entscheidung treffen zu wollen. Dieser Zeitpunkt soll Ende März oder Anfang April sein. Doch für den 32-Jährigen wird „Brazzo“ da keine guten Nachrichten haben. (mt)

Rubriklistenbild: © Maro Donato/imago-images

Auch interessant

Kommentare