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JHV-Tumulte: Krisengipfel zu Katar-Sponsoring? FC Bayern geht offenbar auf Fans zu

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Von: Florian Schimak

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Das Thema Katar schlägt beim FC Bayern hohe Wellen. Am Donnerstag auf der Jahreshauptversammlung kam es daher zum Eklat - jetzt suchen die FCB-Bosse wohl den Diskurs.

München - Für Uli Hoeneß war es „das peinlichste, was er bislang erlebt hat“. Julian Nagelsmann zeigte vor der Partie des FC Bayern gegen Arminia Bielefeld nun aber für beide Seiten Verständnis. Das Katar-Sponsoring des Rekordmeisters schlägt weiter hohe Wellen.

Im Vorfeld der Jahreshauptversammlung wurde ein Antrag von Vereinsmitglied Michael Ott in Bezug auf das Ende der Zusammenarbeit mit Katar abgelehnt, was natürlich bei den Anhänger weniger gut ankam. Am Donnerstag auf der JHV kam es dann zu Tumulten, als wütende Fans dafür sorgten, dass der Abend vorzeitig beendet werden musste.

FC Bayern: JHV-Chaos und die Folgen - Krisengipfel zu Katar? Verein geht offenbar auf Fans zu

Nun aber geht der FC Bayern auf die kritischen Fans zu! FCB-Präsident Herbert Hainer rief am Samstag Vereinsmitglied Ott an, um ein persönliches Gespräch zu verabreden.

„Wir haben uns kurz über die JHV ausgetauscht und sind so verblieben, dass wir ein persönliches Gespräch zu Katar und der JHV führen werden“, berichtete Ott bei Twitter. Wann dieses Gespräch stattfinden werde, stehe noch nicht fest. „Was aber feststeht, ist, dass der Konflikt gelöst werden muss“, schrieb Ott.

Der FCB-Coach sieht das ähnlich. Die Mitgliederversammlung war aus seiner Sicht aber „nicht zwingend der richtige Rahmen, um das Problem zu erörtern“, sagte Nagelsmann bei Sky: „Vielleicht gibt es Optionen, das besser zu lösen.“

Das Tagesgeschäft sieht der Coach nicht negativ von der Unruhe beeinflusst. „Ich habe trotzdem noch genügend Kapazitäten, um mich ums Sportliche zu kümmern“, sagte er. Und: Er habe trotz der Querelen „den Anspruch, dass wir gut spielen“. (smk/sid)

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