Klare Botschaft

Bayern-Leader Kimmich brüllt Schriri an! Das rief der Rückkehrer nach der Mainzer Führung

Münchens Joshua Kimmich bejubelt seinen Treffer zum 3:2 Endstand am 30. September 2020 in der Allianz Arena.
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Bayern Münchens Joshua Kimmich brüllt: Hier nach einem Treffer gegen Dortmund.

Joshua Kimmich ist zurück. Nicht nur traf der Mittelfeld-Star für die Bayern zum Anschlusstreffer gegen Mainz - er hatte auch eine Brüll-Botschaft für Schiri Markus Schmidt.

  • Am Sonntag startete der FC Bayern München gegen den 1. FSV Mainz 05 ins neue Fußball-Jahr.
  • Trainer Hansi Flick durfte sich über einen 5:2-Sieg freuen - nach 0:2-Rückstand.
  • Joshua Kimmich hatte mit einem Tor maßgeblichem Anteil am Erfolg - und auch akustisch sorgte er für Aufsehen.

München - Was für eine Rückkehr des Leaders! Bayern-Sechser Joshua Kimmich stemmte sich bei seinem Startelf-Comeback quasi im Alleingang gegen die drohende Pleite gegen Mainz 05. Dabei brüllte er sogar den Schiri an!

Nachdem sein Team zum achten Mal in Folge in Rückstand geraten war, zeigt der Nationalspieler eine bemerkenswerte Reaktion. Nach dem Führungstreffer der Mainzer brüllte Kimmich in Richtung Schiedsrichter Markus Schmidt. Aber er beschwerte sich nicht über den Schubser vor dem Tor durch Torschütze Jonathan Burkhardt an Jerome Boateng. Kimmichs Botschaft war eine andere.

Kimmich zu Schiedsrichter Markus Schmidt: „Schiri, pfeif an jetzt!“

Das Mittelfeld-Ass rief: „Schiri, pfeif an jetzt!“ Dies berichtet Sport1. Kimmich wollte ein klares Signal an sein Team senden: Weitermachen! Und es wirkte: Nach 0:2-Rückstand kam der FCB mächtig zurück, angeführt von Torschütze Kimmich schwang sich der Rekordmeister zu einem 5:2-Erfolg auf.

Die Bayern hatten zuvor durchaus mit dem Referee gehadert, vor allem Manuel Neuer und Boateng selbst, der sich wegen Meckerns sogar die Gelbe Karte einhandelte. Kimmich dagegen fand sich mit dem Rückstand ab und blickte schnell nach vorne - er peitschte seine Mitspieler - und den Unparteiischen - zum Anstoß.

Kimmich regt sich doch noch über den Schiedsrichter auf

Zunächst dauerte es jedoch, bis der gewünschte Effekt eintrat - Bayern geriet vor der Pause sogar mit 0:2 in Rückstand. Doch Kimmich - der nach einer Umstellung nach der Pause als Rechtsverteidiger aushelfen musste - leitete dann mit seinem Treffer die Wende ein, ehe Leroy Sané, Niklas Süle und Doppeltorschütze Robert Lewandowski für die Wende sorgten.

Kimmich hatte dabei nicht nur für den Schiri lautstarke Anweisungen: Zu Leon Goretzka rief er in der 62. Minute nach einem Zweikampf an der Seitenline „Ja Junge, ja!“. Und in der 90. Minute regte er sich doch noch über den Schiedsrichter auf: Schmidt verwehrte ihm einen Elfmeter. Beim Stand von 5:2 war dies aber wohl selbst für Kimmich zu verschmerzen.

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