Nach Super-Start in München

Harte Zeiten für Bayern-Juwel: Erst Kritik von Flick - und jetzt wartet noch ein ganz anderes Problem

Trainer des FC Bayern: Hansi Flick.
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Trainer des FC Bayern: Hansi Flick.

Im Star-Ensemble des FC Bayern ist Joshua Zirkzee eine Art Azubi. Er durchlebt gerade eine schwierigere Phase: Er darf kaum spielen - und wird nun anderweitig gebremst.

  • Joshua Zirkzee ist beim FC Bayern derzeit ein wenig ins Hintertreffen geraten. Dies hat nicht nur einen Grund.
  • Der stürmende Lockenkopf hatte muskuläre Probleme nach einer Verletzung. Außerdem gibt es neue Konkurrenz.
  • Und nun sieht es auch noch so aus, als könne eine Corona-Infektion für eine längere Pause sorgen.

München - Im Sommer schnappte Joshua Zirkzee sich die Rückennummer 14. In erster Linie sind solche Veränderungen wichtig für den Spieler und seine Fans. Aber Nummer 14 statt 35 vermittelte beim niederländischen Nachwuchsstürmer auch das Gefühl, er rücke näher an den Profikader, könnte womöglich sogar dauerhaft fester Bestandteil dessen werden.

Anfang November aber ist klar, dass Zirkzees Weg noch ein weiter sein wird.

Joshua Zirkzee (FC Bayern): Stürmender Lockenkopf hatte Probleme mit der Gesundheit

Im Alter von 19 Jahren ist das freilich kein Wunder und auch nicht verwerflich. Aber vor einem guten Jahr, im Dezember 2019, war der stürmende Lockenkopf schon mittendrin gewesen bei den Profis des FC Bayern*. Zirkzee hatte als Joker gegen Freiburg und Wolfsburg getroffen – jeweils mit dem ersten Torschuss. Im weiteren Verlauf der Saison stand er sogar drei Mal in der Startelf, traf gegen Hoffenheim und Mönchengladbach auch prompt wieder.

Im Sommer aber plagte der 19-Jährige sich mit Sprunggelenksproblemen, musste einige Einheiten ausfallen lassen. „Dementsprechend war ich nicht ganz so zufrieden mit seiner körperlichen Verfassung“, erklärte Hansi Flick zuletzt. Zirkzee sollte bei den Amateuren in Liga drei an der gewünschten Fitness arbeiten.

FC Bayern: Joshua Zirkzee bekam einen neuen Rivalen vor die Nase gesetzt

Zweites Problem: Kurz vor Ende der Transferperiode verpflichtete der FC Bayern mit Eric Maxim Choupo-Moting (31) einen weiteren Ersatz für Stammkraft Robert Lewandowski. Bis dato waren dessen ohnehin seltenen Ruhepausen Zirkzees Chancen auf Spielzeit gewesen.

Die neue Konkurrenz kommt keinesfalls von ungefähr. Bayern München wollte Joshua Zirkzee nicht verleihen, er soll sich durchbeißen lernen. Oder wie Flick sagte: „Er hat die Qualität, um Bundesliga zu spielen, davon sind wir alle überzeugt. Aber es geht auch ein bisschen um die Mentalität, die Einstellung, den unbedingten Willen, auch zu zeigen, was man kann.“

In Salzburg saß Zirkzee mal wieder 90 Minuten draußen. Der Wind kann sich schnell drehen. Das weiß der Niederländer nur zu gut. Nun bremst ihn aber ein positiver Coronatest aus.

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