Bayerns Spanier vor dem Rückspiel

Bernat: "Benfica – das wird ein Krieg"

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Wieder da: Bayerns -Juan Bernat knüpft derzeit an die starke Form der Vorsaison an.

München - Juan Bernat erreicht beim FC Bayern langsam wieder seine alte Form. Vor dem Rückspiel gegen Benfica Lissabon warnt er vor den starken Portugiesen.

Juan Bernat strahlt wieder, wenn er nach den Spielen des FC Bayern durch die Mixed Zone geht. Er hat auch guten Grund dazu. Knapp drei Monate musste der spanische Wirbelwind Ende 2015 wegen Adduktorenbeschwerden und eines Bündelrisses passen, doch diese Zeit ist längst vergessen. Sechs der vergangenen sieben Spiele ließ Pep Guardiola den 23-jährigen Linksfuß durchspielen, und der zahlte es ihm mit konstanten Leistungen und einem wunderbaren Assist zu Vidals Kopfballtor beim 1:0 gegen Benfica zurück. Sieht also ganz danach aus, als ob der Ex-Spieler des FC Valencia pünktlich zum Saisonfinale wieder an seine Form aus der Vorsaison anknüpfen kann, mit der er sich links hinten in Pep Guardiolas Elf festgespielt hatte.

„Ich bin sehr glücklich“, so Bernat auf tz-Nachfrage. „So langsam, aber sicher erreiche ich wieder mein altes Niveau. Ich bin froh, dass die Leichtigkeit und auch die Schnelligkeit in meinen Aktionen peu à peu wieder zurückkommen.“ Dass die Hintermannschaft der Münchner zuletzt aufgrund von diversen Ausfällen eher dünn besetzt war, hat Bernats Sprung in die Stammelf sicher nicht erschwert. Und dennoch: Steigert er sich weiterhin, ist er mit Sicherheit auch in den großen Spielen ein Kandidat auf den Stammplatz hinten links. Bernat: „Ein kleines bisschen Rhythmus brauche ich schon noch, um endgültig wieder an mein altes Niveau anknüpfen zu können. Aktuell bin ich aber einfach nur glücklich, dass ich mich wieder empfehlen und der Mannschaft dadurch helfen kann.“

Glanzloser Sieg über Benfica: Nur zweimal Note zwei

Und Bernat weiß, dass der Viertelfinalkäse noch lange nicht gebissen ist. „Das wird ein Krieg“, mutmaßte der spanische Nationalspieler gleich nach dem Hinspiel. „Sie werden hochkonzentriert in die Partie gehen und 90 Minuten über von der Stimmung auf den Rängen profitieren. Ihre Fans werden sie beflügeln, da bin ich mir sicher. Es wird ein schönes Spiel, so viel steht fest. Ich hoffe nur, dass wir dort auch ein Tor machen können, denn dann wird es ganz schwierig für sie.“ Dass seine Offensivkollegen aktuell einen leichten Hänger haben und in den vergangenen drei Spielen nur drei Tore für die Roten fielen, will Bernat auch nicht zu hoch hängen. „Man kann eben nicht immer drei, vier Tore schießen“, so der Spanier zur tz. Na vielleicht drückt er ja mal einen über die Linie. Es wäre sein erstes Tor für den FCB. Und ein weiterer Grund für Pep, Bernat weiter Minuten zu geben.

lop

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