Riesen-Lob vom FC Liverpool

Jürgen Klopp wegen Bayern-Triumph ganz aus dem Häuschen: Einem Spieler gratuliert er besonders gern

Jürgen Klopp outet sich nach dem Champions-League-Triumph als großer Fan des FC Bayern. Besonders seinen Trainer-Kollegen überhäuft er mit Lob.

  • Jürgen Klopp gratuliert dem FC Bayern zum Champions-League-Triumph.
  • Der Sieg der Münchner in der Königsklasse hat auch Vorteile für die Liverpooler.
  • Der FC Barcelona ist doppelt angeschmiert.

Update vom 25. August, 12.09 Uhr: Der FC Bayern hat es geschafft - der Henkelpott ist in München! Jürgen Klopp gehört zu den ersten Gratulanten. Besonders von Trainer Hansi Flick ist er schwer beeindruckt. „Mehr Geschichte in acht Monaten zu schreiben, ist schwierig“, sagte der Liverpool-Coach im ZDF. Der Kader der Bayern sei „sensationell bestückt. Sie haben auf allen Positionen absolute Weltklasse-Spieler - im richtigen Alter“.

Einem FCB-Star gratuliert Klopp wohl besonders gern: Philippe Coutinho. Der Brasilianer war 2018 von den Reds zum FC Barcelona gewechselt - um danach an den FC Bayern ausgeliehen zu werden. Die Engländer profitieren von Bayerns Coup: Im Coutinho-Vertrag wurde laut übereinstimmenden Medienberichten eine Klausel vermerkt, wegen der der FC Barcelona fünf Millionen Euro an den englischen Meister überweisen muss, sollte Coutinho die Champions League gewinnen. Nach dem historischen 2:8 gegen den FCB eine weitere Demütigung für die Katalanen.

Update vom 20. August, 6.39 Uhr: Der FC Bayern München steht im Finale der Champions League! Somit ist es nur noch ein Sieg bis zum Titel - der FC Liverpool um Trainer Jürgen Klopp werden die Daumen drücken, denn: Gewinnen die Bayern, gibt es Extra-Kohle für die Reds (siehe Erstmeldung).

FC Bayern im Champions-League-Finale: Jürgen Klopp drückt die Daumen

Erstmeldung vom 17. August: Liverpool - Ziemlich sicher ist Jürgen Klopp die 8:2-Abreibung des FC Barcelona durch den FC Bayern nicht entgangen. Vor allem, weil er und sein FC Liverpool seit der Achtelfinal-Niederlage gegen Atletico Madrid nicht mehr im Pokal mitmischen und daher Zeit haben, das Turnier in Ruhe mitzuverfolgen. Aber nicht erst seit dem denkwürdigen Abend in Lissabon dürfte Klopp den Münchnern die Daumen drücken. Warum der Ex-Dortmund-Coach auf einmal Bayern-Fan ist, hat mit einem Doppel-Torschützen aus der denkwürdigen Viertelfinal-Partie zu tun.

Jürgen Klopp drückt wegen Coutinho dem FC Bayern die Daumen in der Champions League

Es geht Philippe Coutinho, der mit seinen beiden Toren kurz vor Ende der Partie, die letzten Nägel in den Sarg des FC Barcelona geschlagen hat. Und das, obwohl er eigentlich bei den Katalanen unter Vertrag steht und nur an die Bayern* ausgeliehen ist. Bevor er aber in Spanien beziehungsweise jetzt an der Säbener Straße kickte, spielte Coutinho bis 2018 beim FC Liverpool. Und die haben beim Verkauf des Brasilianers ein kleines aber entscheidendes Detail in seinen Vertrag hinein verhandelt, so berichtet es die englische Zeitung Mirror.

Sollte der 28-jährige Offensivspieler, während er beim FC Barcelona unter Vertrag steht, die Champions League* gewinnen, winkt dem FC Liverpool eine Bonuszahlung von rund fünf Millionen Euro. Das Geld wird wohl auch ausbezahlt, sollte Coutinho den Pokal mit einem anderen Verein holen. Das heißt, die Reds bekommen zu den bereits rund 156 Millionen Euro (142 Millionen Pfund) Ablöse noch einmal ein nettes Sümmchen oben drauf. Im Weg stehen den Bayern dabei noch Olympique Lyon und der Sieger aus dem Duell RB Leipzig gegen PSG.

Coutinhos Erfolg beim FC Bayern ist doppelt bitter für den FC Barcelona

Obwohl alles danach aussieht, das der Brasilianer die Bayern* bald wieder in Richtung Spanien verlassen wird, könnte seine Ausleihe dem FC Barcelona noch teuer zu stehen kommen. Und das ist gleich doppelt bitter für die Katalanen. Erst schmeißt Coutinho mit den Münchnern die Spanier aus dem Pokal und dann müssen sie auch noch fünf Millionen Euro an die Anfield Road nach Liverpool überweisen. Doch bevor es so weit ist, steht den zurzeit überragend aufspielenden Bayern im Halbfinale* am Mittwoch (19. August) Olympique Lyon im Weg. Wenn sich Leipzig ebenfalls gegen Paris* einen Tag zuvor durchsetzt, gibt es 23. August in Lissabon ein deutsch-deutsches Finale*. (tel) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Auch ein anderer Bayern-Spieler hätte eigentlich in den Reihen des FC Barcelona spielen sollen, doch das Präsidium lehnt ihn aus einem unbegreiflichen Grund ab. Im Moment ist die Führungsriege von Barca mit der Nachfolgeregelung des entlassenen Quique Setien beschäftigt. Ein neuer starker Mann soll schon gefunden sein und Niederländer sein.

Nach der Bayern-Gala gegen den FC Barcelona gab es nach Abpfiff eine unschöne Szene: Barca-Star Lionel Messi ließ einen FCB-Star abblitzen. Flick dürfte froh darüber sein.

Rubriklistenbild: © dpa/Barbara Gindl

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