„Schau mal, da ist ...“

Nagelsmanns Lieblings-Bayer aus seiner Kindheit? „Ich glaube, wegen der Frisur“

Julian Nagelsmann lacht auf der Pressekonferenz.
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Julian Nagelsmann ist immer für eine Anekdote gut.

Julian Nagelsmann war schon als Kind Fan des FC Bayern. Auf der Autobahn machte er als kleiner Bub Bekanntschaft mit einem damaligen Profi.

München - „Ich würde Leipzig nur für diesen einen Verein verlassen, für keinen anderen“, sagte Julian Nagelsmann*, als sein Wechsel nach München feststand. Und das kann man ihm abnehmen. Der FC Bayern* spielte schon früh in seinem Leben eine große Rolle - bereits als Kind war er Fan der Roten.

Im Interview mit uefa.com gibt der Coach eine Kindheits-Anekdote zum Besten, die zeigt, dass der Wechsel zu den Bayern nur eine Frage der Zeit war. „Mein besonderer Fanmoment war, als ich Alain Sutter auf der Autobahn gesehen habe. Da war ich sechs oder sieben Jahre alt“, erzählt er.

FC Bayern: Julian Nagelsmann erzählt von Begegnung mit Ex-Stürmer Alain Sutter

Der Schweizer Stürmer Sutter ist den meisten Bayern-Fans weniger durch seine sportlichen Leistungen in Erinnerung geblieben, sondern vielmehr wegen seiner legendären blonden Mähne. Ein Jahr spielte er in München - lange genug, um den Knirps Julian N. aus Landsberg als persönlichen Fan zu gewinnen.

„Mein Papa hat gesagt: ‚Schau mal rüber, da ist Alain Sutter.‘ An dem Tag war ich besonders geflasht, ich habe ihm wild zugewunken und er hat zurückgewunken.“ Von da an war er Nagelsmanns Lieblingsspieler. „Ich glaube, wegen der Frisur“, sagte er einmal.

Video: Julian Nagelsmann wehrt sich gegen Kritik

Julian Nagelsmann will den FC Bayern flexibler machen

Mittlerweile gibt er der Mannschaft als Trainer den Ton an, die er einst als Fan verfolgte. Und ihm gelang ein guter Bundesliga-Start. Selbiges soll in der Champions League* gelingen - am Dienstagabend heißt der erste Gegner FC Barcelona*.

Er will gar nicht so viel verändern, betont er mehrfach. „Hier wurde über sehr viele Jahrzehnte sehr viel richtig gemacht. Für mich geht es darum, ein bisschen variabler zu werden, damit uns der Gegner schlechter ausrechnen kann“, erklärt er. Schlechter auszurechnen ist auch der FC Barcelona ohne Superstar Lionel Messi*. Wer siegt im Camp Nou? Wir sind am Dienstag ab 21 Uhr im Live-Ticker dabei. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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