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Drei Namen auf Nagelsmanns Transfer-Wunschliste? Einer scheidet schon mal aus

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Von: Marius Epp

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Kaum ist Julian Nagelsmann als neuer Trainer des FC Bayern bestätigt, nehmen die Spekulationen schon Fahrt auf: Drei Namen stehen wohl auf seiner Wunschliste.

München - Neuer Trainer, neue Wünsche: Genau wie Hansi Flick wird auch Julian Nagelsmann seine Spieler-Wunschliste an die Säbener Straße mitbringen. Die Aufgabe des Sportvorstandes bei den meisten Vereinen ist es dann, diese Wünsche zu erfüllen. Bei den meisten Vereinen - nicht ganz so läuft es beim FC Bayern. Dort hat traditionell die Vereinsführung die Entscheidungshoheit beim Thema Transfers. Das bekam auch Flick zu spüren, der nicht immer das bekam, was er wollte.

FC Bayern: Drei Namen laut Gerücht auf Nagelsmanns Wunschliste

Neben den Spannungen zwischen ihm und Hasan Salihamidzic dürfte das einer der Gründe für seinen Abgang gewesen sein. Nun kommt ein neuer, junger und gleichzeitig sehr teurer Trainer. Seine hohe Ablöse von um die 20 Millionen Euro könnte ihm zu einem anderen Standing als Flick verhelfen, der „nur“ als Interimslösung startete.

RB-Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann sitzt auf der Bank des FC Bayern München.
Bald dauerhaft auf der Bayern-Trainerbank: Julian Nagelsmann. © Matthias Balk/dpa

Aber welche Wünsche hat Julian Nagelsmann überhaupt? Das spanische Transfergerüchte-Portal Fichajes glaubt, seine Wunschliste zu kennen. Dort sollen drei Namen stehen: Nordi Mukiele (RB Leipzig), Myron Boadu und Teun Koopmeiners (beide AZ Alkmaar). Der erste Name scheidet schon mal aus, denn auf der Pressekonferenz hat der RB-Coach versichert, er werde „sicher nicht mit dem T6 nach München fahren und noch ein paar gute Spieler von Leipzig einpacken“.

FC Bayern: Zwei Alkmaar-Profis als Verstärkung?

Mukiele wird also höchstwahrscheinlich nicht an die Isar wechseln. Aber wer sind die anderen beiden Spieler überhaupt? Die beiden jungen Niederländer Boadu und Koopmeiners gehören zur Stammelf von AZ Alkmaar. Boadu (20) ist ein klassischer Stürmer und hat in der laufenden Saison schon zwölfmal getroffen. Koopmeiners ist zwar defensiver Mittelfeldspieler, hat aber für seine Position eine beeindruckende Torquote: 17 Tore in 38 Spielen. Zudem ist er mit seinen 23 Jahren schon AZ-Kapitän.

Dem Bericht zufolge wäre Alkmaar bei ihm ab einer Summe von 20 Millionen gesprächsbereit. Wie viel Wahrheitsgehalt diese Meldung wirklich zu bieten hat, bleibt unklar. Nagelsmann muss sich ohnehin erst noch auf die letzten Spiele als Leipzig-Coach konzentrieren. „Wir erwarten noch die Rekordsaison mit den meisten Punkten von ihm“, stellte RB-Boss Oliver Mintzlaff klar. Und einen Titel gäbe es auch noch zu gewinnen: Im Halbfinale des DFB-Pokals müssen die Sachsen am Freitagabend gegen Werder Bremen ran. (epp)

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