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„Rumgeschrien“: Bayern-Trainer berichtet von Küchen-Office - und entschuldigt sich bei Nachbarn

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Von: Patrick Mayer

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Julian Nagelsmann verfolgt das DFB-Pokal-Debakel des FC Bayern aus seiner Küche. Jetzt berichtet der Trainer von seinen Emotionen während des Gladbach-Spiels.

München/Grünwald - Es ist seit Mittwochabend der Gag auf Twitter schlechthin: User posten Fotos der angeblichen Küche von Bayern-Trainer Julian Nagelsmann, die freilich nicht die Küche des 34-jährigen Oberbayers zeigen. Darauf zu sehen sind völlig verwüstetes Interieur und abgefackelte Möbelstücke, einmal ist offenbar sogar ein Backofen in die Luft geflogen.

Julian Nagelsmann vom FC Bayern: Trainer erlebt DFB-Pokal-Debakel in seiner Küche

Die These dahinter: Beim denkwürdigen 0:5 des FC Bayern im DFB-Pokal bei Gladbach sei Nagelsmann in seiner Küche derart eskaliert, dass kein Stein mehr auf dem anderen blieb. Zur Einordnung: Der Fußball-Lehrer befindet sich nach einer Infektion mit dem Coronavirus nach wie vor in Quarantäne - und arbeitet aus seiner Küche heraus im Home Office.

Einer der traurigsten Momente meiner Karriere.

Julian Nagelsmann über DFB-Pokal-Watschn

„Das ist einer der traurigsten Momente in meiner Karriere. Das kann man nicht so leicht abschütteln“, erzählte Nagelsmann nun vor dem Bundesliga-Spiel des FC Bayern bei Union Berlin (Samstag, 15.30 Uhr, bei tz.de im Live-Ticker). Aber: Der frühere Trainer von RB Leipzig räumte zugleich mit dem Social-Media-Gerücht auf, er habe in seiner Küche gewütet.

Und dennoch entschuldigte er sich bei seinen Nachbarn. Auch hier zur Einordnung: Nagelsmann wohnt nicht direkt in München, sondern im idyllisch noblen Vorort Grünwald im Süden der Isarmetropole mit ihren fast 1,6 Millionen Einwohnern.

Julian Nagelsmann vom FC Bayern: Trainer berichtet von Momenten während Gladbach-Spiel

„Geflogen ist nichts in meiner Küche. Ich habe in Hoffenheim mal eine Flasche geworfen und sehr schlechte Erfahrungen damit gemacht. Ich nehme seither nichts mehr in die Hand und werfe es rum“, erzählte FCB-Coach Nagelsmann auf der Spieltags-Pressekonferenz zum Auswärtsspiel bei Union Berlin.

In der digitalen Presserunde mittels Videoschalte meinte er jedoch schmunzelnd: „Ich hoffe, dass man die Spülmaschine nicht hört, die läuft im Hintergrund. Ich habe, ehrlich gesagt, sehr viel rumgeschrien am Mittwoch. Aber die Nachbarn gegenüber wussten ja, dass wir spielen.“ Bleibt für ihn zu hoffen, dass es die Nachbarn mit seinem FC Bayern halten. Und nicht etwa mit dem TSV 1860 München - die Löwen stehen im Gegensatz zum großen Stadtrivalen im Achtelfinale des DFB-Pokals. (pm)

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