Ernüchterung bei neuem Trainer

Veto! Nagelsmanns Transfer-Wünsche werden von FCB-Bossen NICHT erfüllt

Welche Spieler folgen Nagelsmann zum FC Bayern? Der junge Trainer hat dem Verein seine ersten Transfer-Ideen mitgeteilt - und stieß dabei wohl auf Ablehnung bei den FCB-Bossen.

München - Viele Fragezeichen stehen noch hinter dem finalen Kader des FC Bayern für die kommende Saison. Bis jetzt hat der deutsche Rekordmeister nur den 42,5-Millionen-Transfer des französischen Innenverteidigers Dayot Upamecano aus Leipzig offiziell bestätigt. Von dort wechselt auch der neue Trainer Julian Nagelsmann nach München. Und der 33-Jährige hat sich zum Thema Kaderzusammenstellung schon so seine Gedanken gemacht. (Mit unserem brandneuen, kostenlosen FCB-Newsletter sind Sie stets top informiert.)

FC Bayern: Nagelsmanns Transfer-Ideen sollen abgelehnt worden sein

Wie die Sport Bild berichtet, soll Nagelsmann Sportvorstand Hasan Salihamidzic bereits über seine Ideen zu potenziellen Neuzugängen unterrichtet haben. Um welche Spieler es sich dabei konkret handelt, ist nicht bekannt. Allem Anschein nach hatte Nagelsmann aber den einen oder anderen Hochkaräter im Kopf. Denn: Weil sich die Münchner aufgrund der finanziellen Einbußen durch die Corona-Pandemie einen Sparkurs auferlegt haben, soll der junge Landsberger mit seinen Vorschlägen bei Salihamidzic abgeblitzt sein.

Stattdessen erwarten die Verantwortlichen beim FCB, dass das vorhandene Spielermaterial weiterentwickelt wird. Nagelsmann war bei seinen bisherigen Stationen in Hoffenheim und Leipzig schließlich bekannt dafür, aus jungen Nachwuchsprofis das Maximum herausholen zu können. Zudem kehren mit unter anderem Chris Richards, Michael Cuisance und Joshua Zirkzee im Sommer auch ein paar vielversprechende Talente von ihren Leihen zurück, die in das Team integriert werden könnten.

Nach Transfer-Flop Sarr: Bayern sucht Rechtsverteidiger mit Stammspieler-Qualität

In einem Punkt sollen sich Nagelsmann und Salihamidzic der Sport Bild zufolge aber einig sein: Dringend benötigt wird ein Rechtsverteidiger mit Stammspieler-Qualität. Der Last-Minute-Transfer für diese Position aus dem letzten Sommer, Bouna Sarr, erwies sich als Flop. Hansi Flick vertraute lieber auf Benjamin Pavard und die Notlösung Niklas Süle.

Verkauft der FC Bayern Tolisso und Süle? Abgänge könnten neue Spieler ermöglichen

Der wuchtige Innenverteidiger wurde zuletzt allerdings immer wieder als möglicher Verkaufskandidat ins Gespräch gebracht. Süles Vertrag läuft 2022 aus. Dieses Transferfenster bietet also womöglich die letzte Chance, eine Ablöse für den 25-Jährigen zu generieren. Auch Mittelfeldmann Corentin Tolisso könnte den FC Bayern bei einem passenden Angebot verlassen. Gehen Süle und Tolisso, müsste man sich in München auch im Abwehr- und Mittelfeldzentrum nach Alternativen umschauen. Das letzte Wort in Sachen Neuzugänge ist jedenfalls noch nicht gesprochen. (jn)

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