Nach vorzeitigem Achtelfinal-Einzug

Heynckes hakt Gruppenplatz eins ab: „Wunschdenken"

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Jupp Heynckes weiß: Platz zwei in der Gruppe ist realistischer.

Bayern Münchens Trainer Jupp Heynckes sieht trotz des vorzeitigen Achtelfinaleinzugs in der Champions League keine realistische Chance mehr auf Platz eins in der Gruppe B vor Paris St. Germain.

Glasgow - "Das Achtelfinale hat Priorität, das haben wir erreicht. Alles andere ist Wunschdenken", sagte der Coach nach dem hart erkämpften 2:1 (1:0) bei Celtic Glasgow.

Paris habe durch das 3:0 im ersten Duell mit dem FC Bayern "einen Riesenvorteil. Der direkte Vergleich zählt", meinte Heynckes. Auch Arjen Robben sieht die Münchner vor einer "ganz schwierigen Aufgabe" gegen PSG, das am Dienstag gegen den RSC Anderlecht mit 5:0 gewann. Das letztlich wohl entscheidende Spiel um den Gruppensieg steigt am 5. Dezember in München, die Bayern müssten mit 4:0 gewinnen.

Mit dem Auftritt im Hexenkessel Celtic Park war Heynckes insgesamt einverstanden. Die Mannschaft hätte sich "richtig reingekniet", sagte der 72-Jährige (alle Reaktionen zum Erfolg in Glasgow). Das tat vor allem auch Javi Martinez, der sich beim Siegtor in der 77. Minute eine Platzwunde über dem rechten Auge zuzog. In Führung gebracht hatte die Bayern Kingsley Coman (22.), für die Schotten traf Callum McGregor (74.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Bayern siegt in Glasgow: Vier Mal Note 2 - einmal Note 5 

Der Fokus richtet sich beim Rekordmeister nun umgehend auf den Bundesliga-Kracher bei Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr/Sky). Dort könnte dem FC Bayern im siebten Spiel unter Heynckes der siebte Erfolg gelingen, zudem würde damit der Vorsprung auf den BVB auf sechs Punkte anwachsen. "Das ist einfach ein großer Konkurrent, das sind immer besondere Spiele auf hohem Niveau", sagte Robben. "Wir müssen zu heute eine Schippe drauflegen", ergänzte Torwart Sven Ulreich.

sid

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