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Supertalent im Anflug? „Der FC Bayern wäre ja blöd, wenn er sich um dieses Thema nicht kümmern würde“

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Von: José Carlos Menzel López

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Der FC Bayern München hat offenbar schon erste Gespräche geführt. Steht ein Transfer von Supertalent Karim Adeyemi schon dicht vor dem Abschluss?

München - Haaland? Wirtz? Fehlanzeige, der FC Bayern bemüht sich nämlich aktuell besonders intensiv um Karim Adeyemi! Wie der TV-Sender Sky am Samstag berichtete, haben sich sowohl Berater Thomas Solomon als auch Vater Abbey Adeyemi an der Säbener Straße eingefunden, um erste Verhandlungen mit den Bossen des deutschen Fußball-Rekordmeisters aufzunehmen.

FC Bayern: Die Aktie des Salzburger Sturmtalents ist rasant gestiegen

Fakt ist: Die Aktie des Salzburger Sturmtalents ist in der laufenden Saison rasant gestiegen. Der 19-Jährige kommt mit Red Bull insgesamt auf 21 Treffer in 66 Pflichtspielen und debütierte jüngst in der deutschen Nationalelf, für die er bei seinem ersten Einsatz gegen Armenien (6:0) direkt ein Tor erzielte. Kein Wunder also, dass die sportliche Leitung des FC Bayern rund um Sportvorstand Hasan Salihamidzic hellhörig geworden ist – und Adeyemi verpflichten will.

Der 1,80 Meter große Wirbelwind ist jedenfalls kein Unbekannter in der Landeshauptstadt. Nicht nur, dass Adeyemi 2002 in München zur Welt kam, der Angreifer spielte zudem bereits zwischen 2009 und 2011 in der Jugend des FC Bayern, den er – bösen Zungen zufolge – aufgrund von Disziplinlosigkeiten rasch wieder verlassen musste. Danach ging es in die Vorstadt zur SpVgg Unterhaching und nach einer leihweisen Zwischenstation in Liefering zu den Salzburgern, wo ihm endgültig der Durchbruch gelang.

Adeyemi über den FC Bayern: „Ich möchte ihnen zeigen, was ich kann“

Das Kapitel FC Bayern scheint Adeyemi offensichtlich aber noch nicht so recht abgeschlossen zu haben. Das beweisen insbesondere seine jüngsten Aussagen in einem Interview mit der spanischen Sportzeitung „Marca“. „Ich möchte ihnen zeigen, was ich kann, wer ich bin – und dass es ein Fehler war, mich gehen zu lassen. Das motiviert mich“, meinte der Münchner. Er fügte hinzu: „Wenn sie mir ein Angebot machen würden, würde ich diesen Weg wählen.“ Pikant: Diese Aussagen soll Adeyemi laut RB Salzburg nie getätigt haben.

Haching-Präsident Manni Schwabl meinte derweil bei „Bild“: „Wir haben immer noch eine sehr enge Bindung. Ich agiere da noch als Mentor im Hintergrund. Der FC Bayern wäre ja blöd, wenn er sich um dieses Thema nicht kümmern würde. Aber es ist immer gefährlich, den dritten vor dem zweiten Schritt zu machen.“ Zumal der FC Bayern nicht der einzige Topclub ist, der ein Auge auf den flinken sowie dribbelstarken Stürmer geworfen zu haben scheint.

Nicht nur die üblichen deutschen Verdächtigen aus Dortmund und Leipzig sind an Adeyemi interessiert, sondern auch europäische Großkaliber à la Liverpool. Kontakt zu besagten Clubs hat es von der Adeyemi-Seite ebenfalls schon gegeben, eine endgültige Entscheidung soll allerdings bislang noch nicht gefallen sein. Lediglich der Abschied aus Salzburg, wo Adeyemi bis 2024 unter Vertrag steht, soll für eine Ablösesumme zwischen 30 und 40 Millionen Euro beschlossene Sache sein. Und wo Adeyemi selbst hin will, daran gibt es ja seinen eigenen Aussagen zufolge keine Zweifel.

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