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Ex-Bayern-Boss Rummenigge hat einen letzten Wunsch: „Meine einzige Wunde, die noch nicht verheilt ist“

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Von: Christoph Klaucke

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Ex-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge (re.) im Gespräch mit Ehrenpräsident Uli Hoeneß.
Ex-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge (re.) im Gespräch mit Ehrenpräsident Uli Hoeneß. © Matthias Balk/dpa

Ex-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat einen Wunsch für seinen ehemaligen Klub FC Bayern. Den 66-Jährigen schmerzt eine Niederlage noch immer ganz besonders.

München - Karl-Heinz Rummenigge hat im Sommer beim FC Bayern „Servus“ gesagt. Nach zwei Jahrzehnten in verantwortlichen Positionen beim deutschen Rekordmeister ging der Ex-Spieler in den verdienten Ruhestand. Seinen Herzensklub verfolgt Rummenigge natürlich weiterhin - und offenbart einen letzten Wunsch.

FC Bayern: Rummenigge wünscht sich Champions-League-Sieg im Finale dahoam

Dem FC Bayern wünsche er nun 2023 „einen Champions-League-Triumph beim nächsten Finale dahoam!“ Denn „die Final-Niederlage 2012 in München gegen Chelsea ist meine einzige Wunde, die noch nicht verheilt ist“, sagte Rummenigge der Neuen Passauer Presse.

Zur Erinnerung: Die Bayern hatten im Champions-League-Finale in der Allianz Arena schon eine Hand am Henkelpott und verloren am Ende auf dramatische Weise. Erst musste der FCB kurz vor Schluss den 1:1-Ausgleich durch Finalheld Didier Drogba hinnehmen, dann verschoss Arjen Robben in der Verlängerung auch noch einen Strafstoß. Zu allem Überfluss versagten im Elfmeterschießen Ivica Olic und Bastian Schweinsteiger die Nerven vom Punkt. Der Stachel über die bittere Heimschlappe scheint bei Rummenigge noch immer tief zu sitzen, trotz zweier Königsklassen-Titel in den Jahren 2013 und 2020.

Zuletzt fand Rummenigge jedoch noch Zeit, die beiden einstigen Streithähne Uli Hoeneß und Paul Breitner zu versöhnen. Zudem habe er seit dem Ruhestand „kurioserweise ein echt gutes Verhältnis zu Uli“.

Ex-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge (re.) im Gespräch mit Ehrenpräsident Uli Hoeneß.
Ex-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge (re.) im Gespräch mit Ehrenpräsident Uli Hoeneß. © Matthias Balk/dpa

FC Bayern: Rummenigge adelt Transfers von Neuer und Lewandowski

Für die bajuwarische Erfolgsgeschichte der letzten Jahre macht Rummenigge vor allem zwei Spieler verantwortlich. Im Rückblick auf seine Zeit als Vorstandschef beim FC Bayern hat der 66-Jährige die Transfers von Manuel Neuer und Robert Lewandowski herausgehoben. „Hinten der beste Torwart der Welt, vorne der beste Stürmer der Welt. Das war die Basis für die besten zehn Jahre der Vereinsgeschichte. Gegipfelt ist das Ganze dann natürlich mit den historischen sechs Titeln in einer Saison 2019/2020 unter Hansi Flick“, sagte Rummenigge.

Neuer und Lewandowski haben Rummenigges These erst am Mittwoch beim 4:0 gegen Benfica in der Königsklasse wieder bestätigt. Der FCB-Kapitän verhinderte mehrmals mit starken Paraden einen Rückstand. Lewandowski erzielte seinen fünften Treffer im dritten CL-Spiel. Und trotzdem ist der FC Bayern offenbar bereits auf der Suche nach einem Lewy-Nachfolger. (ck)

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