Neues Projekt polarisiert in München

FC Bayern München steigt in eSports ein: Trendwende beim FCB

Der eSports-Einstieg des FC Bayern München wurde hart diskutiert. Jetzt ist beschlossen, obwohl es anfangs nicht danach ausgesehen hatte.

  • Der FC Bayern München geht ganz neue Wege.
  • Ab sofort stellt der Rekordmeister auch ein eSports-Team.
  • Dabei hatte es zunächst nicht danach ausgesehen.

Nach Uli Hoeneß: FC Bayern München steigt in eSports ein

Erstmeldung vom 11. Dezember: Ob’s Zufall war? Knapp einen Monat nach dem Rückzug von Uli Hoeneß, der dem Internet selbst im Jahre 2019 ungefähr so viel abgewinnen kann wie Greta Thunberg der Plastikindustrie, kann man dem FC Bayern ab sofort auch im Netz zujubeln. 

Der Grund: Wie der Klub am Montag bekannt gab, gehen für den Rekordmeister neben Kickern, Korbjägern und Schachspielern demnächst auchprofessionelle Zocker an den Start. Richtig gehört: Eine Mannschaft aus Computerspielern, die offiziell für den FCB Computerspiele (Pro Evolution Soccer) spielt und dafür (durchaus großzügig) entlohnt wird. Mia san digital!

Karl-Heinz Rummenigge freut’s. „Wir haben uns ganz bewusst dazu entschieden, im Bereich eSports auf Fußballsimulationsspiele zu setzen“, erklärte der Vorstandsboss der Münchner, der seine Profizocker derweil nicht mit einem Gewehr bewaffnet auf Zombiejagd schicken will. 

FC Bayern steigt in eSports ein: Trendwende beim FCB

Der FC Bayern hat ab sofort ein eSports-Team.

Den virtuellen FCB wird es nur im Fußball geben, und hier freut sich Rummenigge schon auf packende eFootball-Klassiker „gegen andere Top-Teams wie den FC Barcelona, Manchester United oder Juventus Turin“.

Wie Hoeneß einst im Basketball, hat auch Rummenigge keine Investitionen gescheut und erste Hochkaräter für den elektronischen FC Bayern verpflichtet. 

Neben dem Österreicher Matthias Luttenberger sind auch die Spanier Miguel Maestre Oltra, Alejandro Alguacil Segura sowie Jose Carlos Sanchez Guillen für die Bayern am Controller. 

eSports beim FC Bayern: So sieht das PES-Team aus

Was so ein Profi-Zocker verdient? Im Bereich eFootball zahlen andere Bundesligisten bis zu 10 000 Euro. Monatlich, versteht sich.

Los geht die virtuelle Titeljagd in der eFootball Pro League, in der zehn Teams aufeinandertreffen, bereits am 14. Dezember. Das Finale steigt im Sommer 2020 in Barcelona. 

Ebenfalls mit dabei vor der Konsole: die Schalker, Manchester United und Juventus Turin! Die Duelle können selbstverständlich ebenfalls im Internet verfolgt (www.twitch.com) werden. Ob Uli Hoeneß einschaltet, bleibt jedoch fraglich… 

Das echte Team des FC Bayern trifft am Mittwoch in der Champions League auf Tottenham Hotspur. Verschärft Jose Mourinho die Bayern-Krise? Und: Pochettino wäre der perfekte FCB-Coach.

Wir der FC Bayern auch beim Ticketverkauf zu ganz realen Fußballspielen zu einem Richtungswechsel gezwungen? Zumindest, wenn es nach einem Händler geht. Er verklagt die FCB-Aktiengesellschaft wegen einer Klausel in ihren Geschäftsbedingungen.

lop/pm

Rubriklistenbild: © @fcbayernesports

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